Pirmasens
Amacid Grace ist mit christlichem Jazz erfolgreich – Neue CD auf dem Markt
Amacid Grace veröffentlicht Album mit christlichen Jazz-Covers. Die auch überregional bekannten Pirmasenser Musiker Andreas Rauth und sein Sohn David Rauth sind Teil des hochwertigen Acid-Jazz-Projekts Amacid Grace von Andreas Brake aus Darmstadt. „For the King“ wurde am 22. August als CD im Eigenvertrieb veröffentlicht und beim Release-Konzert am 14. September im Bürgerhaus der Freien evangelischen Gemeinde Seeheim-Jugenheim (Hessen) vor 150 Zuschauern vorgestellt.
„Vor sieben Jahren kam mir die Idee, bekannte Songs aus dem Genre Acid-Jazz, der in den 1990er Jahren in Großbritannien entstand, neu zu arrangieren und aufzunehmen. Acid-Jazz ist eine Mixtur als Funk, Soul und Jazz“, so Brake im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Die bekanntesten Bands aus besagtem Segment sind wohl Jamiroquai und Incognito“, fügte er hinzu. Wolfgang Zerbin hat Brake in puncto Arrangements maßgeblich unterstützt.
Frontlady aus München
Die Idee hinter Amacid Grace war es, eine kleine Band für Auftritte in örtlichen Kirchen zusammenzustellen. „Als Fan des Acid-Jazz stellte ich fest, dass dieser Stil gut zu unseren christlichen Texten und unserem Glauben passen würde, doch schon zu Beginn der Aufnahmen vor einem Jahr wurde deutlich, dass alles größer und aufwendiger werden muss, so dass wir uns nach professionellen, Musikern umsahen“, fügte Brake hinzu.
Mit Dilenya Mar aus München wurde die passenden Front-Lady gefunden, um das Album einzusingen. Brake übernahm neben der Produktion auch die Trompete, für das Gitarrenspiel konnte Franciel Monteiro gewonnen werden. Am Keyboard agierte Ralf Helfrich, die Posaune bediente Martin Steiner, während Saxofonist Sebastian Beyer den Bläsersatz vervollständigte. Die Suche nach einem Schlagzeuger hingegen gestaltete sich schwieriger. Doch die erwähnte Sängerin kannte Andreas Rauth von früheren musikalischen Aktivitäten.
„Es wird weitergehen“
„Dilenya schickte mir eine Sprach-Nachricht über WhatsApp und erläuterte mir das Projekt Amacid Grace. Nach einem Skype-Gespräch mit Andreas Brake und dem gemeinsamen Konsens in puncto Ideologie und religiöser Ansicht sagte ich zu mitzuwirken“, erzählte Rauth der RHEINPFALZ. Da sich der eingeplante Bassist Dave Sere sehr kurzfristig in seine Heimat Rumänien zurückzog, musste Brake auch nach einem neuen Mann an den vier Saiten suchen. „Ich schlug ihm kurzerhand einige geeignete Kandidaten vor, darunter auch meinen Sohn David, dem er nach einem Skype-Gespräch den Zuschlag gab“, führte Andreas Rauth weiter aus.
Die auf der Platte enthalten 14 Coversongs sind allesamt neue arrangiert, teils von deutschen sowie von internationalen Künstlern und halten sich in puncto Sprache in etwa die Waage. „Die Songs habe ich nach eigenem Empfinden ausgewählt. Sie sollten inhaltlich gehaltvoll sein, mir vom Stil gefallen und in puncto neue Arrangements lohnend erscheinen“, erzählte Brake. Zum Release-Konzert sagte er noch dies: „Nach dem Auftritt herrschte große Zufriedenheit bei den Musikern und dem Orga-Team. Insgesamt war es ein tolle Premiere, denn der Funke sprang zum Publikum über, das heißt viele der Leute tanzten zu den Songs, und es wird weitergehen mit Konzerten!“