Pirmasens AfD-Ratsmitglied Zipf kann Beruf und Mandat nicht mehr vereinen

Regina Zipf in ihrem Imbiss.
Regina Zipf in ihrem Imbiss.

Die AfD-Fraktion im Pirmasenser Stadtrat muss in den nächsten Sitzungen eventuell mit einem Mitglied weniger auskommen. Das AfD-Ratsmitglied Regina Zipf hat Probleme, die politische Arbeit mit dem Beruf unter einen Hut zu bringen.

„Ich suche nach einer Lösung“, versichert die Gastronomin, die in der Rodalber Straße einen Imbiss betreibt. Die Schuld an ihren Problemen sieht Zipf in der Corona-Krise. Wegen der Beschränkungen und Umsatzeinbrüchen habe sie Personal entlassen müssen und stehe nun allein in der Imbissbude. Für die Teilnahme an der Ratssitzung müsste sie die schließen. „Das kann ich mir momentan finanziell nicht erlauben“, klagt Zipf, die hofft, bald jemanden zu finden, der einspringen könne, wenn sie in den Stadtrat muss. Der Imbiss ist täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die Ratssitzungen fangen in der Regel um 14 oder 14.30 Uhr an. Zipf ist zudem Mitglied im Aufsichtsrat des Krankenhauses sowie in diversen Ausschüssen.

Probleme in der Fraktion oder gar Streit gebe es nicht, versichern Zipf und AfD-Fraktionschef Ferdinand L. Weber. Der hofft, dass Zipf ihr Stadtratsmandat nicht niederlegen muss, da sonst Nachwahlen für die Ausschüsse anstehen, die derzeit nicht möglich sind, da eine Mehrheit im Stadtrat die AfD-Kandidaten ablehnt.

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