Pirmasens Abwehr mit Hocke stabiler?

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«HERSCHBERG.» Der SV Herschberg steht nach den ersten drei Saisonspielen mit null Punkten am Tabellenende der Fußball-Verbandsliga. Am morgigen Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) im Spiel bei Hassia Bingen ist beim SVH erstmals Neuzugang Marco Hocke einsatzberechtigt.

„Das hört sich bei einem 1:8 zwar komisch an, aber wir sind noch halbwegs gut weggekommen“, sagt Hocke mit Blick auf die deutliche Niederlage am Mittwoch bei Tabellenführer VfR Kandel. „Uli Salzmann will, dass ich die Abwehr etwas festige“, erzählt der gelernte Stürmer von seinen Gesprächen mit dem SVH-Vorsitzenden. Das ist nach schon 15 Gegentreffern in den ersten drei Saisonspielen wohl auch dringend nötig. Hocke wurde in der Jugend des 1. FC Kaiserslautern ausgebildet. Auch aus beruflichen Gründen hat er schon bei etlichen Vereinen gespielt, darunter der FK Clausen. der FV Geiselberg und auch schon mal beim SV Herschberg. 2001 habe er beim Vorgängerverein des heutigen Zweitligisten FC Heidenheim, dem Heidenheimer SB, trainiert, trainiert, sei aber mangels Spielerlaubnis nicht zum Einsatz gekommen, erzählt Hocke. Der Inhaber des Trainer-B-Scheins war auch schon Spielertrainer in Mörzheim, Waldleiningen und zuletzt in Linden. Dort habe er stets Verteidiger gespielt. Seit März war der 37-Jährige ohne Verein. „Ich bin fit, ich trainiere ja täglich“, erklärt der selbstständige Inhaber eines Fitness-Studios in Waldfischbach-Burgalben. Gegen Hassia Bingen will er mit seiner Mannschaft hinten gut stehen. „Wir müssen mit der kompletten Mannschaft verteidigen und dann insgesamt umschalten“, beschreibt Hocke das Rezept für einen Erfolg beim Ex-Oberligisten Bingen, der nach seinem Dafürhalten zu den Topmannschaften der Verbandsliga gehören.

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