Pirmasens 18:3 Tore für den Favoriten

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Die Ergebnisse des FK Pirmasens bei den Auftritten im Ludwigspark in der jüngsten Vergangenheit sprechen aus Sicht des Favoriten von der Saar für sich. „4:1, 6:1, 8:1“, erinnert sich der verletzte Attila Baum, der alle drei Auswärtspleiten, eine davon in der damaligen Regionalliga Süd (13. September 2006), die anderen beiden in der Oberliga-Südwest (24. August 2007 und 31. Oktober 2008) miterlebt hatte. Auch heuer spricht alles dafür, dass der Drittliga-Absteiger, der mächtig in den direkten Wiederaufstieg investiert hat, wieder als Sieger den Platz verlässt. „Allein Sven Sökler hat einen Marktwert von 400.000 Euro, fast so viel wie der Etat unseres Gesamtvereins“, sieht das FKP-Trainer Peter Tretter als Synonym der Größenverhältnisse zwischen David und Goliath. Allerdings steht das Team von Coach Fuat Kilic, der die Mannschaft im Februar 2014 als Cheftrainer übernahm, aber nicht mehr vor dem Abstieg retten konnte, gegen die Pirmasenser unter Erfolgsdruck. Beim Mit-Titelaspiranten Kickers Offenbach gab′s nur einen Zähler, bei Hessen Kassel setzte es eine unerwartete 1:2-Niederlage. Und da passte Kilic die Leistung seiner Akteure ganz und gar nicht. „Es geht nur, wenn wir zuerst den Kampf annehmen“, sagte Kilic, der dies auch als Rezept für das Match gegen die robusten Pirmasenser sieht. „Pirmasens hat bisher mit die meisten Gelben Karten in der Liga kassiert. Das zeigt auch, wie aggressiv sie zur Sache gehen werden. Es ist davon auszugehen, dass sie defensiv agieren und uns über Konter bestrafen wollen“, erwartet der Coach, bei dem Mittelfeldspieler Christian Sauter, der von Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim an die Saar wechselte, fraglich ist. (pea)

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