Pirmasens 1. Tischtennis-Pfalzliga: Dem TTC Pirmasens mangelt es an Spielern

«PIRMASENS.»Das wird für die Herren des TTC Pirmasens erneut eine alles andere als einfache Saison in der 1. Tischtennis-Pfalzliga. Der Drittletzte der vergangenen Saison hat weiterhin mit großen Personalproblemen zu kämpfen, weshalb das Saisonziel nur der Nichtabstieg sein kann.
Stefan Links, der Mannschaftsführer, Vorsitzende und Spitzenspieler des ehemaligen Regionalligisten von der Husterhöhe, hat seine Verletzung aus der vorigen Saison (Fersenbruch) noch nicht auskuriert und wird daher auf Monate hinaus noch fehlen. Christian Lorenz, ist zwar als Nummer vier des TTC gemeldet, wird allerdings nach den Worten von Links „höchstwahrscheinlich maximal drei Spiele bestreiten“. Ralf Becker, die nominelle Nummer sechs im Team, wird berufsbedingt auch nicht alle Spiele bestreiten können. Deshalb werden vermehrt Spieler aus der zweiten Mannschaft, die gerade in die 2. Pfalzliga West aufgestiegen ist, aushelfen müssen. „Für sie wird die Doppelbelastung natürlich groß sein“, sagt Links und lobt den Einsatz von Sebastian Kranitz, der sich bereiterklärte, alle Begegnungen in der ersten und zweiten Mannschaft zu bestreiten. „Eigentlich wäre es besser gewesen, unsere zweite Mannschaft aus dem Spielbetrieb zu nehmen“, räumte Links ein, doch wer wollte dies tun, nachdem diese nach großem Kampf gerade erst den Aufstieg geschafft hat. Der auch für den SV Lemberg in der Fußball-A-Klasse spielende Lukas Kilian ist nominell die Nummer zwei im Team des TTC, wird allerdings, da Links ausfällt, bis auf weiteres ganz vorne spielen. Tim Dorst (3) und Hendrik Reichel (5) ergänzen das TTC-Sextett. Bereits am morgigen Dienstag, 20.30 Uhr, treffen sich die Pirmasenser und der gastgebende TTC Oppau zum ersten Ligaspiel der neuen Saison. Drei Zweitmannschaftsspieler, Kevin Podgorski, Kevin Dorst und Peter Noll, machen die Reise an den Rhein mit. Steffen Fink, Spitzenspieler der zweiten Mannschaft, fällt nach einem Mittelfußbruch auch noch länger aus. Links: „Wir wissen, dass wir mit dieser Aufstellung kaum etwas in Oppau erreichen können. Die ganze Situation ist sehr unbefriedigend.“