EVG-Streik Zugverkehr am Freitag massiv gestört

Am 10. Dezember 2018 streikte die EVG vier Stunden lang bis 9 Uhr. Danach lief der Verkehr nach und nach wieder an, es gab aber
Am 10. Dezember 2018 streikte die EVG vier Stunden lang bis 9 Uhr. Danach lief der Verkehr nach und nach wieder an, es gab aber weiter Zugausfälle und Verspätungen. Ähnlich dürfte es am kommenden Freitag sein.

Der Warnstreik der Eisenbahnergewerkschaft EVG wird am Freitag den Zugverkehr bis mindestens 11 Uhr komplett lahmlegen. Auch danach werden viele Züge ausfallen.

Der EVG-Warnstreik am Freitag, 21. April, wird nicht ganz so massiv sein wie der am 27. März. Damals fuhr den ganzen Tag lang deutschlandweit kaum ein Zug. So wird es am kommenden Freitag voraussichtlich bis 11 Uhr sein, weil kein Zugverkehr möglich ist, wenn die vor allem bei der EVG organisierten Fahrdienstleiter streiken, die Weichen und Signale stellen. Wenn sie ab 11 Uhr die Arbeit wieder aufnehmen, kann der Zugverkehr wieder anlaufen. Weil aber Züge und Personal meist nicht dort sind, wo sie laut Fahrplan sein sollten, wird wohl erst nach und nach wieder nach dem regulären Fahrplan gefahren. Im Nah- und Regionalverkehr wird dies schneller gehen als im Fernverkehr, der nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) erst ab 13 Uhr wieder anlaufen soll. Wer von Mannheim beispielsweise mit einem ICE nach München fahren will, der aus Hamburg kommt, kann eher nicht damit rechnen, dass der Zug am frühen Nachmittag schon fährt. Da am Freitagnachmittag auch ohne Streikauswirkungen sowieso viele Züge sehr voll sind, dürfte in den Zügen, die tatsächlich fahren, der Platz besonders knapp sein. Wer seine Reise auf Donnerstag vorziehen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann tut gut daran, das zu tun. Die DB hat bei bis 18. April für Reisen am 21. April gebuchten Tickets die Zugbindung aufgehoben. Diese Tickets können ab sofort bis einschließlich Dienstag, 25. April, flexibel genutzt werden.

Weitere Einzelheiten über den Streik finden Sie hier.

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