Pfalz-Ticker Weniger Badetote in Rheinland-Pfalz [mit Grafik]

Die Anzahl der Badetoten ist im Vergleich zu 2018 deutlich gesunken.
Die Anzahl der Badetoten ist im Vergleich zu 2018 deutlich gesunken.

2019 kamen bei Badeunfällen deutlich weniger Menschen ums Leben als noch 2018. Das hat die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitgeteilt. Starben im letzten Jahr in rheinland-pfälzischen Gewässern neun Menschen, waren es 2018 noch 22. Deutschlandweit starben laut DLRG im Jahr 2019 mindestens 417 Menschen im Wasser. (2018: 504). Die meisten Ertrunkenen verzeichnet Bayern mit 95 Todesopfern.

Die meisten Menschen ertrinken in Binnengewässern

Als häufigsten Ertrinkungsort listet die DLRG Seen und Teiche. Auf Platz zwei folgen Flüsse. Damit ertrinken die meisten Menschen mit 87 Prozent der Fälle in Binnengewässern. Dass die Anzahl der Toten gegenüber 2018 deutschlandweit sank, liegt laut DLRG daran, dass sich besonders heiße Tage mit einigen Regentagen, Tagen mit kühleren Temperaturen und starken Unwettern abwechselten. In den Monaten mit besonders schönem Wetter starben demnach die meisten Menschen.

Fast 80 Prozent der bundesweit Ertrunkenen seien Männer gewesen. Dies sei vor allem auf geringeres Risikobewusstsein und Selbstüberschätzung, aber auch Alkoholkonsum zurückzuführen, sagte ein DLRG-Sprecher.

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