BASF Weiter gut zwei Milliarden Euro pro Jahr für Forschung und Entwicklung

Nachhaltigkeit als übergeordnetes Ziel: Aus Abgasen produzieren BASF und das US-Unternehmen LanzaTech auch mit der Hilfe von Bak
Nachhaltigkeit als übergeordnetes Ziel: Aus Abgasen produzieren BASF und das US-Unternehmen LanzaTech auch mit der Hilfe von Bakterien Ethanol. Hier eine neue LanzaTech-Anlage im belgischen Gent.

Der Chemiekonzern BASF will weltweit auch weiterhin mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung investieren. Die Größenordnung der Investitionen im Jahr 2021, die sich auf 2,2 Milliarden Euro beliefen, bleibe auch in der näheren Zukunft in etwa gleich. Das sagte Vorstandsmitglied Melanie Maas-Brunner am Donnerstag bei der Forschungspressekonferenz des Ludwigshafener Weltkonzerns.

Auf der „Hauptsäule“ Forschung und Entwicklung beruhe die Innovationskraft der BASF. Diese Innovationskraft sieht Maas-Brunner als Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft gerade in Zeiten teurer Energie. „Die chemische Industrie ist gefordert wie nie zuvor. Wir als BASF haben immer bewiesen, dass wir aus herausfordernden Situationen gestärkt hervorgehen. Der Schlüssel dazu ist unsere Innovationskraft.“

Biotechnologie für BASF immer wichtiger

Weltweit beschäftigt die BASF rund 10.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. Immer wichtiger wird gerade im Zuge der Nachhaltigkeit für den Konzern das Feld der Biotechnologie. Das wurde bei der Forschungspressekonferenz deutlich. Motto: „Klein, aber wirkungsvoll – Mikroorganismen sorgen bei BASF für mehr Nachhaltigkeit“.

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