Rheinland-Pfalz Verband bietet Alleinerziehenden Beratung in Corona-Krise

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Einschränkungen in der Corona-Krise belasten viele der rund 118.000 Alleinerziehenden in Rheinland-Pfalz besonders. „Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, die Probleme potenzieren sich bei ihnen“, sagte die Geschäftsführerin des Verbands Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) in Rheinland-Pfalz, Monika Wilwerding, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Der Verband bietet Betroffenen landesweit telefonische Beratung - neuerdings auch online.

Einige Alleinerziehende würden von ihren Arbeitgebern - sogar im öffentlichen Dienst - nicht unterstützt und könnten nicht ins Homeoffice, berichtet Wilwerding. Sie wüssten nicht, wie sie Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut bringen sollten. Sie retteten sich mit Urlaub, Krankschreibung und Krankschreibung des Kindes über die Zeit. Zwar hätten sie einen Anspruch auf Notfallbetreuung der Kinder, manche Kita oder Schule lehne diese aber ab. Dazu kämen Existenzsorgen: Kurzarbeit, Arbeitsplatzverlust oder unbezahlte Freistellungen. Auch im Homeoffice hätten alleinerziehende Eltern von Kleinkindern oft nur dann richtig Zeit für die Arbeit, wenn ihre Söhne und Töchter schliefen.

Viele seien auch unsicher, was das Umgangsrecht betreffe. „Was passiert, wenn das Kind beim Ex-Partner krank wird? Muss es dann dort bleiben?“, sei eine der häufig gestellten Fragen. Die andere: „Was passiert mit meinem Kind, wenn ich erkranke?“

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