Ramstein-Miesenbach US-Truppenabzug aus der Westpfalz – „da könnte etwas dran sein“

Eine Transportmaschine über der Air Base Ramstein.
Eine Transportmaschine über der Air Base Ramstein.

Die angebliche interne Anweisung von US-Präsident Donald Trump, die US-Truppenstärke in Deutschland um 9500 auf 25.000 Soldaten zu reduzieren und diese Anzahl als Obergrenze zu etablieren, stößt in der Westpfalz auf ein gemischtes Echo. Über die Anweisung hatte das „Wall Street Journal“ berichtet. In der Westpfalz befindet sich mit der Kaiserslautern Military Community um den Hauptstandort Air Base Ramstein die größte US-Militärgemeinde außerhalb der USA mit rund 50.000 Angehörigen, darunter rund 17.000 Zivilbeschäftigte. Die wären von einem Truppenrückzug vermutlich stark betroffen.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, Peter Degenhardt (CDU), sagte der RHEINPFALZ am SONNTAG: „Ich bleibe da erst mal gelassen. Trump hat Ähnliches ja schon öfter angekündigt.“ Derzeit wisse man auf der Air Base von der angeblichen Anweisung noch nichts. Diese Information erhielt gestern zwar auch Degenhardts Ramstein-Miesenbacher Amtskollege Ralf Hechler (CDU) bei seiner Kontaktaufnahme mit dem US-Verbindungsbüro. Hechler befürchtet allerdings, an den Abzugsplänen „könnte etwas dran sein“, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung sagte: „Ich bin da nicht ganz so entspannt.“

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