Pfalz-Ticker Trockenheit noch kein Problem für Störche - regionale Unterschiede

Störche bei Mutterstadt.
Störche bei Mutterstadt.

Das trockene Wetter im April stellt für die Störche im Land noch keine große Gefahr dar. Eine pauschale Aussage für ganz Rheinland-Pfalz sei allerdings schwer, da sich das Wetter in den einzelnen Regionen und Lebensräumen unterschiedlich auswirken könne, teilte Storchenexperte Pirmin Hilsendegen von der Aktion PfalzStorch e.V. mit. „Gerade in den Bach- und Flussauen können die Störche im Frühjahr noch von erhöhten Wasserständen durch Schmelzwasser profitieren.“

Ein trockeneres Frühjahr könne durch einen feuchteren Sommer auch wieder ausgeglichen werden. Wichtig sei daher, wie sich das Wetter in den nächsten Woche entwickle. „Ein dauerhaft trockener Sommer würde voraussichtlich ein Problem darstellen, da mögliches Quellwasser aus dem Frühjahr weg wäre und kein Wasser von oben nachkommt, um die Gebiete der Nahrungssuche ausreichend feucht zu halten“, teilte Hilsendegen mit. Vor allem für die Jungaufzucht dürfe es aber auch nicht zu nass und kalt sein, Jungtiere könnten sonst erfrieren. Am besten seien feuchte Wiesen und trockene Nester.

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