Mannheim Toter 35-Jähriger: Warum die Polizei eine so große Ermittlertruppe aufstellt
45 Beamte bietet die Polizei für eine Sonderkommission auf, die herausfinden soll, wer einen 35-Jährigen in der Mannheimer Neckarstadt umgebracht hat. Das haben die Ermittler am Montagabend mitgeteilt – und der RHEINPFALZ am Dienstagmorgen dann erläutert, warum sich eine so große Mannschaft um den Fall kümmern muss. Ausgangspunkt: Die Leiche des offenbar gewaltsam ums Leben gekommenen Mannes war am Dienstagmorgen in seiner Wohnung gefunden worden. Und zum letzten Mal lebend gesehen worden ist er am 4. Juli.
Polizei will Nachbarn befragen
Also müssen die Ermittler jetzt herausfinden, was in der Zwischenzeit von etwa anderthalb Wochen passierte. Doch solange sie keine heiße Spur haben, können sie nur das Umfeld des 35-Jährigen abklappern. Deshalb wollen sie möglichst viele Leute ansprechen, die in der Nähe des mutmaßlichen Tatorts wohnen. Ein Polizeisprecher erläutert: „In der Neckarstadt gibt es viele Wohnblocks. Das heißt: Klinken putzen. Und dafür brauchen wir eine Menge Beamte.“
