Mainz Spott auf Twitter: Klimaaktivist mit Flex von Asphalt geschnitten

Da war die Hand noch auf der Straße: Raúl Semmler in Mainz.
Da war die Hand noch auf der Straße: Raúl Semmler in Mainz.

Ein Klimaaktivist der „Letzten Generation“ musste sich in den vergangenen Tagen dem Spott der Netzgemeinde aussetzen. Laut mehrerer Medienberichten hatte sich der in Mannheim lebende Raúl Semmler am vergangenen Freitagmorgen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zusammen mit anderen Aktivisten auf einer Hauptzufahrtsstraße nach Mainz festgeklebt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, mussten sie zusammen mit Bauarbeitern die Hand des 38-Jährigen mit einer Flex vom Asphalt lösen – dabei wurde auch ein Stück der Straße herausgetrennt und blieb an der Hand haften.

Das Foto von Semmlers „Asphalt-Hand“ ging viral. Auf Twitter erntete Semmler unter dem Foto statt aufbauender Worte viel mehr Spott. „Viel Spaß beim Popo abwischen. Das könnte kratzen“, schrieb beispielsweise ein Nutzer unter den Post. Oder: „Darf euer Klimakrieger das erbeutete Stück Asphalt behalten?

An dieser Stelle finden Sie einen Beitrag von X (ehem. Twitter).

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Semmler und seine Mitaktivisten von „Letzte Generation“ müssen sich wegen der Aktion möglicherweise vor Gericht verantworten – wegen Sachbeschädigung und Nötigung. Schließlich müsse der Einsatz mit der Flex und die Erneuerung der Straße bezahlt werden. Die Höhe des Sachschadens ist nach Angaben von Medienberichten jedoch genauso unklar, wie die Verantwortlichkeit.

Und Semmlers Hand? In einem Interview mit dem Sender RTL erklärte der Klimaaktivist, der eigentlich Schauspieler ist, er habe den Asphalt selbst zuhause mit Öl und Wasser von der Hand abgelöst. Eine ärztliche Behandlung habe er abgelehnt. Gesundheitliche Schäden trug er nicht davon, seiner Hand und ihm gehe es laut RTL „einwandfrei“.

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