Pfalz-Ticker Speyer: Regisseur Tim Dünschede kehrt mit Debütfilm in alte Heimat zurück
Dass er einmal Filmregisseur werden würde, hätte Tim Dünschede zu seinen Schulzeiten in Speyer sich noch nicht träumen lassen. Doch jetzt kehrt er mit seinem ersten Kinospielfilm im Gepäck zurück in seine alte Heimat: Am Samstag stellt der jetzt in München lebende 36-Jährige in der Domstadt „Limbo“ vor. Der Thriller, gedreht ganz ohne Schnitt in einer einzigen Einstellung, ist sein Abschlussfilm, entstanden an der Hochschule für Film und Fernsehen in München.
„Wir haben uns gesagt, dass wir die Freiheit, so etwas zu machen, im bevorstehenden Berufsleben so schnell nicht bekommen werden“, erklärt der Regisseur im RHEINPFALZ-Gespräch die Entscheidung für die gewagte Technik. Rund 115.000 Euro betrug das Budget. Das reichte gerade für das 50-köpfige Team, die mehr als 100 Komparsen, die Ausstattung des Schauplatzes – und gerade mal zwei Durchläufe.