Pfalz Sonntag: Eine Neuinfektion in der Pfalz
In der Pfalz ist am Sonntag eine Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Im Vergleich zum Samstag erhöhte sich die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen damit auf 2163 (Stand: 10.15 Uhr), wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Erneut kamen keine Todesfälle hinzu, wie schon seit dem 27. Mai. Damit sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang 50 Menschen in der Pfalz gestorben. Aktuell gibt es offiziell 69 Infizierte, 2044 gelten als genesen. Von der Schwelle für eine erneute Verschärfung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind alle Städte und Kreise weit entfernt. Diese liegt bei 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Den höchsten Wert hat hier Kaiserslautern mit 15.
Zahlen für Rheinland-Pfalz
Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 6775 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle seit Ausbruch der Pandemie, 230 Todesfälle und 6336 genesene Fälle. 209 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus (gemeldet) infiziert.
Zahlen für Pfälzer Städte und Kreise
Die Fallzahlen entsprechen nach Angaben der Landesregierung den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.
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Hinweise
Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).
Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet.
Test-Strategie: Am 13. Mai 2020 hat die rheinland-pfälzische Landesregierung eine veränderte Test-Strategie angekündigt, wenn es darum geht, wer in Zukunft getestet wird. Ab diesem Termin sind die Zahlen möglicherweise nicht mehr direkt mit den Zahlen, die zuvor erhoben wurden, vergleichbar.
Logarithmische Kurven: Bei den Kurvenverläufen zu den Infektionszahlen der einzelnen Landkreise hat sich die Redaktion dazu entschieden, keine linearen Kurven darzustellen, sondern auf die logarithmische Darstellung umgestellt. Beide Darstellungsarten haben Vor- und Nachteile. Der Vorteil der logarithmischen Darstellung ist, dass hier die prozentualen Anstiege angezeigt werden. Ein Beispiel: Galten zehn Neuinfektionen zu Beginn der Pandemie noch als ein sehr hoher prozentualer Anstieg, weil erst sehr wenige Infektionen bekannt waren, so sind zehn Neuinfektionen aktuell, gemessen an der Gesamtzahl aller bisher bekannten Infektionen, kein großer Anstieg mehr. Dadurch lassen sich Trends im Verlauf besser erkennen. Logarithmische Kurvenverläufe werden beispielsweise auch für Aktien-Analysen verwendet.