Unternehmen Schuhhändler Reno ist insolvent
Der Osnabrücker Schuhhändler Reno, der Ende der 1970er Jahre in Pirmasens gegründet wurde, ist nur sechs Monate nach dem Eigentümerwechsel insolvent. Am Amtsgericht Hameln wurde sowohl gegen den Mutterkonzern Reno Schuhcentrum GmbH als auch die Tochter Reno Schuh GmbH ein Insolvenzverfahren eröffnet, wie das Gericht am Mittwoch bestätigte. Auch das Unternehmen selbst bestätigte dies über eine Medienagentur. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Immo Hamer von Valtier bestellt.
Auch Filialen in der Pfalz
Reno betreibt laut Unternehmensangaben derzeit rund 180 Filialen und beschäftigt insgesamt rund 1000 Mitarbeitende. Reno hat auch Filialen in der Pfalz. Der eingereichte Insolvenzantrag betrifft demnach nur die deutschen Filialen – nicht die Schwester-Unternehmen in Österreich und der Schweiz.
Die kriselnde Schuhhandelskette hatte erst vor einem halben Jahr einen neuen Eigentümer bekommen. Ende September hatte die HR Group den Schuhhändler an die cm.sports GmbH in Kooperation mit GA Europe verkauft.
Die südwestpfälzischen Gründer Franco Prosser und Dieter Götz zogen sich bereits zur Jahrtausendwende aus dem Unternehmen zurück. Kurz darauf verlagerte sich der Firmensitz von Reno nach Osnabrück.