EISHOCKEY Rendulic führt Adler in packendem Derby-Krimi zum Sieg

Auch gegen Bietigheim treffsicher: Borna Rendulic (links) von den Adlern, hier im Spiel gegen Ingolstadt und Torwart Daniel Tayl
Auch gegen Bietigheim treffsicher: Borna Rendulic (links) von den Adlern, hier im Spiel gegen Ingolstadt und Torwart Daniel Taylor.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten am Freitagabend 7689 Zuschauer beim 4:3 (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 1:0)-Erfolg der Adler Mannheim nach Penaltyschießen über die Bietigheim Steelers. In einem engen Baden-Württemberg-Derby stach besonders ein Akteur heraus: Borna Rendulic.

Der 29-jährige Kroate sorgte mit seinem entscheidenden Penaltytreffer für den in der Arena umjubelten Sieg der Mannheimer. Rendulic war es auch, der seine Farben nicht nur in Führung (15.), sondern auch – nach Toren von Norman Hauner und C. J. Stretch für die Steelers – mit seinem zweiten Treffer wieder zurück in die Partie (38.) brachte.

Spannung pur: Penaltyschießen entscheidet

Das Spiel drehten die Adler nur 40 Sekunden nach dem Ausgleich komplett, als Verteidiger Thomas Larkin einen Schuss von Jordan Szwarz ins Tor ablenkte. Doch auch Bietigheim ließ sich davon nicht beeindrucken und kam erneut zum Ausgleich. In der 47. Minute schob Guillaume Naud nach Pass von Jalen Smereck zum Ausgleich ein. Am Gleichstand sollte sich in der regulären Spielzeit nichts mehr ändern.

Und weil auch in der Verlängerung kein Tor fiel, musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen und dort traf, na klar, Rendulic.

So spielten sie

Tore: 1:0 Rendulic (Wohlgemuth) (15.), 1:1 Hauner (Naud) (22.), 1:2 Stretch (Sheen) (34.), 2:2 Rendulic (Katic) (38.) 3:2 Larkin (Szwarz) (38.), 3:3 Naud (Smereck) (47.), 4:3 Rendulic (Penalty) - Strafminuten: 12:4 - Beste Spieler: Wohlgemuth, Rendulic - Sheen, Ranford - Zuschauer: 7689 - Schiedsrichter: Kopitz (Berlin)/Bruggeman (USA).

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