Kaiserslautern Neues Personal für zentrales Fachkräfteverfahren in Kaiserslautern
Inmitten der Corona-Krise bereitet sich Kaiserslautern auf eine neue Aufgabe vor: Die pfälzische Stadt wird vom 1. Januar 2021 zentral zuständig sein für das beschleunigte Verfahren zur Einwanderung von Fachkräften in Rheinland-Pfalz - eine entsprechende Grundsatzvereinbarung hatten die Kommune und das Integrationsministerium unlängst unterzeichnet.
Perspektivisch werde etwa eine Aufstockung des Personals erforderlich sein, sagte Stadtsprecherin Charlotte Lisador. „Wir gehen davon aus, dass dafür mittelfristig bis zu acht zusätzliche Stellen benötigt werden.“ Personal- und Sachkosten werden durch das Land erstattet, soweit sie nicht durch Gebühreneinnahmen gedeckt sind.
Die Stadt mit rund 100.000 Einwohnern interpretiert die Wahl auch als Lob für die bisher geleistete Arbeit der Behörde. Die örtliche Ausländerbehörde übernimmt zu Jahresbeginn die Aufgaben aus dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Bis dahin sind noch alle 36 Ausländerbehörden im Land zuständig.