Rheinland-Pfalz Neue Autobahn GmbH will im Januar in Rheinland-Pfalz starten

Bei einer der größten Reformen der Verkehrspolitik geht es um schnelleres Planen und Bauen, weniger Staus und mehr Informationen
Bei einer der größten Reformen der Verkehrspolitik geht es um schnelleres Planen und Bauen, weniger Staus und mehr Informationen für Autofahrer aus einer Hand. Im Bild: die Autobahn 661 bei Frankfurt am Main.

Trotz Corona will die neue Autobahngesellschaft des Bundes auch in Rheinland-Pfalz, Südhessen und im Saarland pünktlich am 1. Januar 2021 an den Start gehen. Die künftig dafür zuständige Niederlassung West in Montabaur im Westerwald soll nach eigenen Worten „in den Folgejahren das größte Autobahnbestandsnetz aller bundesweit zehn Niederlassungen betreuen“. Ihr designierter Leiter Ulrich Neuroth sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es wird ein Kraftakt, aber ich bin optimistisch, dass wir am 1. Januar den Hebel umlegen können. Wir sind auf Kurs.“ Mehr Homeoffice, mehr Videoschalten, einige Baufirmenausfälle bei Baustellen: Corona wirke sich auch auf überregionale Straßenverwaltungen aus.

Weniger Staus, mehr Information

Bei einer der größten Reformen der Verkehrspolitik geht es um schnelleres Planen und Bauen, weniger Staus und mehr Informationen für Autofahrer aus einer Hand. Bisher gibt der Bund als Eigentümer das Geld, die Länder sind für Planung, Bau und Betrieb zuständig.

Die künftige Niederlassung West sucht laut ihrem designierten 62-jährigen Chef rund 150 Fachkräfte auf dem freien Markt. Etwa 50 sollen bereits 2020 eingestellt werden, die übrigen rund 100 nächstes Jahr. Etwa 1200 Mitarbeiter würden von den Straßenbauverwaltungen in Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland übernommen. Macht künftig zusammen ungefähr 1350 Beschäftigte.

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