Krim-Konflikt Manöver im Schwarzen Meer mit USA hat begonnen

Mit von der Partie: Der britische Zerstörer HMS Defender, den die Russen nach eigenen Angaben abgedrängt haben wollen.
Mit von der Partie: Der britische Zerstörer HMS Defender, den die Russen nach eigenen Angaben abgedrängt haben wollen.

In der südukrainischen Hafenstadt Odessa hat ungeachtet der Kritik aus Russland das jährliche Seemanöver „Sea Breeze“ (Meeresbrise) begonnen. Das teilte die ukrainische Marine am Montag mit und veröffentlichte ein Video von der Eröffnung des Militärmanövers auf Facebook. In den kommenden zwei Wochen werden im nordwestlichen Schwarzen Meer Soldaten und Matrosen aus der Ukraine, den USA und weiteren knapp 30 Ländern üben.

Die Übungen werden seit 1997 regelmäßig abgehalten. Russland hatte die USA jüngst als Co-Gastgeber aufgerufen, auf das Manöver zu verzichten. Zuletzt hatten sich die Spannungen im Seegebiet um die 2014 von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim erhöht. Ein britisches Kriegsschiff war in das von Russland beanspruchte Seegebiet gefahren und soll nach russischen Angaben mit Warnschüssen und Bomben abgedrängt worden sein – was die Briten dementieren. Die Führung in Moskau hat zudem um die Krim bis Oktober größere Abschnitte für Militärschiffe anderer Staaten gesperrt.

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