USA Luftraumsperrung über Montana - „Kein Objekt identifiziert“

Anfang Februar war ein chinesischer Spionageballon über dem US-Bundesstaat Montana gesichtet worden.
Anfang Februar war ein chinesischer Spionageballon über dem US-Bundesstaat Montana gesichtet worden.

Die vorübergehende Sperrung des Luftraums über dem US-Bundesstaat Montana geht auf eine „Radaranomalie“ zurück. Es seien Kampfflugzeuge geschickt worden, um diese zu untersuchen, teilte das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad am Samstagabend (Ortszeit) mit. „Diese Flugzeuge konnten kein Objekt identifizieren, das mit den Radartreffern in Verbindung gebracht werden konnte.“ Man werde die Situation weiter beobachten.

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hatte am Samstagabend (Ortszeit) einen Teil des Luftraums über dem US-Bundesstaat vorübergehend gesperrt. Kurze Zeit später wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Der Vorfall erinnerte an die Sperrung des Luftraums im Zuge des Abschusses des mutmaßlichen chinesischen Spionageballons vor der Küste North Carolinas vor einer Woche. Schließlich waren am Freitag und am Samstag unbekannte Flugobjekte vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska und über Kanada abgeschossen worden.

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