Pfalz-Ticker Ludwigshafen: Leitpfosten sollen Unfälle auf L 525 verhindern

Zusätzliche Pfosten sollen die Strecke entschärfen.
Zusätzliche Pfosten sollen die Strecke entschärfen.

Der Ludwigshafener Bauausschuss hat sich mit der Frage befasst, wie die Verbindungsstraße L 525 zwischen Ruchheim und Fußgönheim sicherer gemacht werden könnte. Hintergrund: Auf der Landstraße haben sich einige Unfälle ereignet, die auch zu Todesopfern führten. Die kurvenreiche Straße ist eng, ein Mittelstreifen fehlt genauso wie ein Radweg. Am Rand der Fahrbahn gibt es zudem gefährliche Schrägen und Wassergräben. Dadurch sind im Gegenverkehr oder bei Überholmanövern keine Ausweichflächen vorhanden. „Es ist eine für alle Verkehrsteilnehmer gefährliche Situation, die dringend behoben werden muss“, argumentierte die CDU-Fraktion und forderte von der Stadtverwaltung Baumaßnahmen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, etwa eine Verbreiterung der Straße oder die Einrichtung eines Radwegs. Der kommissarische Baudezernent Andreas Schwarz (SPD) verwies darauf, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) für den betreffenden Straßenabschnitt zuständig sei. Die ehemalige Ruchheimer Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger (SPD) habe bereits nach dem ersten tödlichen Unfall mit dem Landkreis Kontakt aufgenommen. Mittlerweile habe es eine Verkehrsschau vor Ort gegeben, an der der LBM, die Polizei und Vertreter des Rhein-Pfalz-Kreises teilgenommen hätten. Ergebnis laut Schwarz: Es sollen entlang der Straßenränder zusätzliche Leitpfosten aufgestellt werden. Ein Ausbau der Straße sei nicht vorgesehen. Auch ein eigener Radweg sei nicht vorgesehen, weil dafür wegen der Brücke über die A 650 kein Platz vorhanden sei.

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