Ludwigshafen Ludwigshafen: BASF streicht 600 Stellen

In Ludwigshafen betreibt die BASF das weltweit größte Chemie-Areal.
In Ludwigshafen betreibt die BASF das weltweit größte Chemie-Areal.

Der im September angekündigte Abbau von weltweit 2000 Stellen in der BASF-Einheit Global Business Services bis Ende 2022 trifft auch den Standort Ludwigshafen. Wie der Ludwigshafener Chemiekonzern am Donnerstag erstmals präzisierte, sollen dort rund 600 Stellen wegfallen. Die BASF will mit einer Neuausrichtung der Einheit ab 2023 jährlich Kosten in Höhe von 200 Millionen Euro einsparen. Bei Global Business Services arbeiten weltweit rund 8400 Beschäftigte, davon rund 1400 in Ludwigshafen.

Die Mitarbeiter waren erst Anfang 2020 in den neu gegründeten Bereich gewechselt. Sie erbringen dort Dienstleistungen für die Geschäftseinheiten der BASF und kümmern sich um Finanzen, Logistik, Kommunikation, Personal, Umwelt, Gesundheit oder Sicherheit. Der Abbau von bis zu 2000 Stellen sei möglich, hieß es im September, „über eine grundlegende Vereinfachung der Prozesse und die Nutzung digitaler Lösungen.“

Die BASF teilte weiter mit, nun mit der Neuausrichtung der Einheit Global Business Services zu beginnen. Ein Großteil der Dienstleistungen der Einheit würden gebündelt und ab März dieses Jahres in den bestehenden Dienstleistungszentren in Berlin, Kuala Lumpur in Malaysia und in Montevideo in Uruguay angesiedelt. Danach sollten Prozesse noch stärker harmonisiert, standardisiert und umfassend digitalisiert werden.