Rheinland-Pfalz Landesregierung berät mit „Corona-Bündnis“ über die Zeit nach der Pandemie

 Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD, M), Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP, r) und Umweltminist
Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD, M), Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP, r) und Umweltministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) .

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will gemeinsam mit einem breit aufgestellten „Corona-Bündnis“ eine Zukunftsstrategie für die Zeit nach der Bewältigung der Krise finden. „Alle Lebensbereiche sind von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, deswegen ist mir wichtig, dass wir in einem breiten gesellschaftlichem Bündnis darüber diskutieren, wie wir als Gesellschaft zusammenbleiben“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Je länger die Einschränkungen bestehen bleiben, desto mehr kann eine Polarisierung drohen.“

Fachübergreifener Austausch

Zu dem Bündnis sind laut Staatskanzlei mehr als 70 Vertreter von Verbänden, Organisationen und Institutionen des Landes eingeladen. Darunter sind Arbeitgeber, Gewerkschaften, Kammern, kommunale, religiöse, soziale und kulturelle Einrichtungen. Bei dem ersten Treffen an diesem Donnerstag soll ein fachübergreifender Austausch geschaffen werden. Das Auftakttreffen sei bewusst in zeitlicher Nähe - am selben Tag - wie die Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geplant.

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