Unternehmen KSB legt Rekordzahlen vor – höhere Dividende

Die Frankenthaler Zentrale des Maschinenbaukonzerns KSB.
Die Frankenthaler Zentrale des Maschinenbaukonzerns KSB.

Im Geschäftsjahr 2024 hat der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB erneut Rekorde aufgestellt. „Noch nie war das Unternehmen bei allen finanziellen Kennzahlen so solide unterwegs wie 2024“, sagte Stephan Timmermann, der Sprecher der KSB-Geschäftsleitung, am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz in der Frankenthaler Konzernzentrale. „Und das in einem herausfordernden Umfeld.“

Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Krisenstimmung hat das Pfälzer Unternehmen die Werte für Auftragseingang, Umsatz sowie Gewinn/Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert.

2024 hat KSB hat Angaben zufolge den Auftragseingang um 5,2 Prozent auf 3,114 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,96 Mrd Euro) ausgebaut.

Den Umsatz hat KSB um ebenfalls 5,2 Prozent auf 2,965 Milliarden Euro gesteigert. Die Umsatzrendite lag bei 8,2 Prozent.

Der Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) hat KSB Konzernangaben zufolge signifikant um 9,1 Prozent auf 244,2 Millionen Euro verbessert. Und das, so Timmermann am Donnerstag in Frankenthal, trotz Berücksichtigung der externen Transformationskosten in Höhe von 15,4 Millionen Euro für die Einführung eines neuen SAP-Softwaresystems, die 2024 bilanzwirksam waren. Insgesamt beziffert KSB die externen Kosten für die neue Software auf 85 Millionen Euro.

Hohe Mitarbeiterzufriedenheit

„Dieses Unternehmen ist gut unterwegs“, sagte Timmermann, zumal man jüngsten Erhebungen zufolge auch die Mitarbeiterzufriedenheit weiter deutlich gesteigert habe. Sie liege mit einem Engagement-Indexwert von 77 Prozent weit über dem Branchenschnitt der Maschinen- und Anlagenbauer, sagte Timmermann: Unter den weltweit rund 16.400 Mitarbeitern hatte der Konzern im September und Oktober online erneut eine Befragung zur Zufriedenheit der Angestellten gemacht. Mehr als 15.000 Mitarbeiter, 91 Prozent, haben den Angaben zufolge daran teilgenommen.

Der KSB-Chef kündigte zudem an, dass man der Hauptversammlung des SDax-Konzerns vorschlagen werde, die Dividende je Stammaktie von 26 auf 26,50 Euro zu erhöhen. Je Vorzugsaktie soll es 26,76 Euro Dividende geben.

„Wir haben einen Plan und setzen diesen Plan konsequent um. Dahinter stehen weltweit knapp 17.000 tolle Mitarbeiter“, sagte Timmermann. An seinem Stammsitz in Frankenthal hat KSB 1927 Beschäftigte, in Deutschland insgesamt rund 4920, neben Frankenthal vor allem in Pegnitz und Halle.

KSB: neue Eta-Fertigung in Frankenthal bis 2029 voll in Betrieb

Die angekündigte Modernisierung und der Ausbau der für KSB wichtigen Fertigung der selbst entwickelten Eta-Normpumpen in Frankenthal soll bis spätestens 2029 abgeschlossen sein. Dann soll die erneuerte Eta-Produktion am Stammsitz in vollem Umfang in Betrieb sein. Derzeit läuft noch die Planungsphase. 60 bis 70 Millionen Euro investiert KSB in die neue Eta-Fertigung in der Pfalz.

Hier geht es zu einem ausführlichen aktuellen Beitrag über KSB.

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