Fußball Jubiläumsspiel der Nationalmannschaft endet mit Pfiffen
Das war anders geplant: die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat im Jubiläumsländerspiel gegen die Ukraine einen erschreckend schwachen Eindruck hinterlassen. Im Bremer Weserstadion zeigte das Team von Bundestrainer Hansi Flick vor 35.795 Zuschauern altbekannte Schwächen in der Defensive, rettete am Ende aber immerhin noch ein 3:3 (1:2)-Remis.
Im 1000. Länderspiel in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes waren die Zuschauer zunächst fröhlich, feierten die eigene Historie und zeigten sich als Unterstützer der im Krieg befindlichen Ukrainer. Angesichts der schwachen Leistung der Deutschen wechselte die Stimmung aber zwischenzeitlich, nach einer Stunde hallten erstmals deutlich vernehmbare Pfiffe durch die Arena.
Nach dem frühen Führungstreffer der DFB-Auswahl durch Niclas Füllkrug (6.) wirkten die Deutschen behäbig und kassierten noch vor der Pause einen 1:2-Rückstand. Viktor Tsygankov (18.) und ein Eigentor von Antonio Rüdiger (23.) drehten die Partie. Nach der Pause führte ein eklatanter Fehler von Matthias Ginter zum 1:3, wieder war Tsygankov der Torschütze für die Ukraine (56.). Sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verkürzte Kai Havertz auf 2:3, der in der Nachspielzeit im Strafraum gefoult wurde. Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte Joshua Kimmich zum 3:3-Endstand.