Rheinland-Pfalz Dreyer kündigt Überprüfung von Corona-Hotspots an
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kündigte am Dienstag in Mainz an, dass der Zoll und die Struktur- und Genehmigungsdirektionen im Juli mögliche Hotspots für die Verbreitung des Corona-Virus überprüfen werden. Dazu zählen Schlachthöfe, Unterkünfte von Saisonarbeitern und Großbaustellen.
Mit Blick auf die Verbreitung des Virus in bestimmten Hotspots sagte Dreyer: „Ich glaube, dass wir das ganz gut im Griff haben.“ In der Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsämtern, dem Ministerium und weiteren Behörden sei eine gute Struktur entwickelt worden. Kleinere Infektionsherde, etwa Gemeinschaftsunterkünfte von Flüchtlingen, gab es in den vergangenen Monaten auch in Rheinland-Pfalz, allerdings blieben die Zahlen im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich. Durch die konsequente Nachverfolgung sei die Ausbreitung eingedämmt worden, sagte Dreyer.
Die rheinland-pfälzische Fleischindustrie hat keine Betriebe der Größenordnung von Tönnies in Nordrhein-Westfalen, wo von 7000 Beschäftigten bisher mehr als 1500 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden.
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