Neustadt / Deidesheim Drei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der L516
Am Donnerstag sind mehrere Menschen bei einem Unfall mit zwei Autos auf der L516 zwischen Mußbach und Deidesheim fast ums Leben gekommen. Die Straße war stundenlang gesperrt.
Der Löschzug Mußbach sowie die Löschgruppen Gimmeldingen und Königsbach waren laut Bericht des Medienteams der Feuerwehr gerade mit den Aufräumarbeiten nach dem Auffahrunfall an der A65-Abfahrt Neustadt-Nord fertig, als der Alarm kurz nach 17 Uhr losging. Die Wehrleute eilten zur Unfallstelle, die auf Gimmeldinger Gemarkung liegt. Dort fanden sie einen Mazda und einen Peugeot-Kleinwagen vor, beide laut Bericht der Polizei „völlig zerstört“.
Der 56-jährige Fahrer des Mazda konnte den Wagen leicht verletzt selbst verlassen, seine 54-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt und war im Auto eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Sie wurde von den Rettungskräften geborgen und mit dem Fahrer in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-jährige Fahrer des Peugeot und eine gleichaltrige Beifahrerin wurden lebensbedrohlich verletzt und eingeklemmt, sodass die Feuerwehr das Dach des Autos entfernen musste, um die beiden mit einem hydraulischem Rettungsgerät zu befreien.
Gutachter eingeschaltet
Notärzte und Notfallsanitäter versorgten die Schwerverletzten und brachten sie in die Unfallklinik nach Ludwigshafen. Parallel zu den Rettungseinsätzen leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus, stellte den Brandschutz sicher und half der Polizei bei der Umleitung des Verkehrs über Gimmeldingen und die Landstraße 519.
Zur Klärung des genauen Unfallherganges zog die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzu, den die Facheinheit Information und Kommunikation der Feuerwehr mit ihrer Drohne bei der Dokumentation des Unfalls unterstützte. Bis der angeforderte Landesbetrieb Mobilität (LBM) nach Reinigung die Fahrbahn wieder freigab, blieb die L516 bis etwa 21 Uhr voll gesperrt.