Eishockey Die Adler Mannheim brauchen jetzt ein Wunder

Der nächste Tiefschlag für die Adler: Eric Mik trifft zum 3:1 für Berlin.
Der nächste Tiefschlag für die Adler: Eric Mik trifft zum 3:1 für Berlin.

Die Ausgangslage der Adler hat sich in der Finalserie der Deutschen Eishockey-Liga extrem verschlechtert. In Spiel gegen die Eisbären Berlin unterlagen die Mannheimer am Dienstagabend vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena erneut deutlich, mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2).

Die Adler konnten den Schwung der frühen 1:0-Führung (Marc Michaelis, 3. Minute, in Überzahl) nicht über das gesamte Spiel tragen. Weiter mit einem Mann mehr auf dem Eis verpassten die Gastgeber den zweiten Treffer. Und Berlin nahm diese Einladung an. Es wurde der Abend von Verteidiger Eric Mik. Der traf erst ins kurze Eck (11.) zum Ausgleich, erhöhte im zweiten Durchgang auf 3:1 (39.) und beendete mit dem 4:1 (51.) auch letzte zarte Hoffnungen auf eine Wende. Dazwischen hatte Lester Lancaster (25.) die Eisbären erstmals in Führung gebracht – im Gegensatz zu den Adlern nutzten die Gäste nämlich ihre Chancen. Beim 5:1 durch Liam Kirk (52.) war die Partie endgültig verloren.

Spiel vier der Serie steigt am Donnerstag um 19.30 Uhr wieder in Berlin – die Eisbären können sich dort schon zum Meister küren. Anders gesagt: In den verbleibenden maximal vier Partien müssten die Adler alle Spiele gewinnen, um den Titel zu holen. Das käme einem Wunder gleich.

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