Eishockey Dezimierte Adler erleben Debakel gegen Frölunda
Die Reise der Adler Mannheim in der Champions Hockey League (CHL) scheint zu Ende zu gehen. Das Team von Mike Pellegrims verlor das Achtelfinal-Hinspiel gegen den schwedischen Vertreter aus Göteborg mit 1:10 (1:2, 0:3, 0:5). Grund für die Klatsche waren häufige Unterzahlsituationen und die vielen Corona-bedingten Ausfälle im Team der Adler. Auch Headcoach Pavel Gross fehlte aus diesem Grund. Zu Beginn durften die Adler-Fans allerdings noch jubeln. Borna Rendulic traf nach fünf Spielminuten mit einem schönen Solo zum 1:0. Die Führung hielt jedoch nicht lange, da sich die Hausherren zu viele Strafen erlaubten. Die Überzahlsituationen nutzten die Gäste und drehten die Partie durch Tore von Joel Lundqvist und Patrik Carlsson innerhalb von fünf Minuten.
Der Strafbank bleiben die Adler weiter nicht fern
Besser wurde es danach nicht für die Quadratestädter. Im Gegenteil: Frölunda erhöhte – wieder durch einen Doppelschlag – von 2:1 auf 4:1. Erst war der beste Mann auf dem Eis, Ryan Lasch, per Penaltyschuss erfolgreich, ehe Nicklas Lasu nicht mal eine Minute später erhöhte. Und auch der Strafbank blieben die Adler weiterhin nicht fern. Das nutzte diesmal Elmer Soderblom zum 5:1. Auch im Schlussabschnitt bot sich ein eindeutiges Bild. Frölunda gewann am Ende mit 10:1 durch weitere Tore von Karl Henriksson, Elmer Söderblom, Theodor Niederbach, Johan Sundström und Patrik Carlsson. Das Rückspiel in Göteborg findet am kommenden Dienstag statt.