Pfalz-Ticker Corona-Zahlen: Keine Neuinfektion in der Pfalz

neuinfektionen_corona_zahlen

In Rheinland-Pfalz ist von Pfingstsonntag auf -montag (Stand: 10.15 Uhr) nur eine neue Corona-Infektion gemeldet worden (Pfalz: 0). Damit stieg die Zahl der bestätigten Infektionen auf 6699 (Pfalz unverändert: 2128), wie das Gesundheitsministerium am Montag in Mainz mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie Ende Februar blieb erneut unverändert bei 230 (Pfalz: 50). Aktuell infiziert seien 246 Menschen (Pfalz: 75), 6223 gelten den Angaben zufolge als genesen (Pfalz: 2003).

Die stärkste Infektionsdynamik gibt es in der Stadt Mainz mit 23 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Danach folgt die Stadt Worms mit elf Fällen. In der Pfalz verzeichneten die Städte Ludwigshafen und Kaiserslautern mit je vier Fällen die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen.

Die Zahlen entsprechen nach Angaben der Landesregierung den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Da die Mitarbeiter der Gesundheitsämter am Wochenende und an Feiertagen in erster Linie mit der Ermittlung von Kontaktpersonen und Quarantänemaßnahmen gebunden seien, erfolgen die Meldungen zum Teil zeitverzögert, erklärte das Gesundheitsministerium.

Neue Test-Strategie

Am 13. Mai 2020 hat die rheinland-pfälzische Landesregierung eine veränderte Test-Strategie angekündigt, wenn es darum geht, wer in Zukunft getestet wird. Inwiefern sich diese Umstellung der Teststrategie auf die veröffentlichten Zahlen auswirkt, ist noch unklar.

Zahlen-Schwankungen

Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist.

Logarithmische Kurven

Bei den Kurvenverläufen zu den Infektionszahlen der einzelnen Landkreise hat sich die Redaktion dazu entschieden, keine linearen Kurven darzustellen, sondern auf die logarithmische Darstellung umgestellt. Beide Darstellungsarten haben Vor- und Nachteile. Der Vorteil der logarithmischen Darstellung ist, dass hier die prozentualen Anstiege angezeigt werden. Ein Beispiel: Galten zehn Neuinfektionen zu Beginn der Pandemie noch als ein sehr hoher prozentualer Anstieg, weil erst sehr wenige Infektionen bekannt waren, so sind zehn Neuinfektionen aktuell, gemessen an der Gesamtzahl aller bisher bekannten Infektionen, kein großer Anstieg mehr. Dadurch lassen sich Trends im Verlauf besser erkennen. Logarithmische Kurvenverläufe werden beispielsweise auch für Aktien-Analysen verwendet.