Koblenz Bundespolizei: Corona-Kontrollen an der Grenze zu Frankreich

Mehr Kontrollen: Polizistin an der deutsch-französischen Grenze.
Mehr Kontrollen: Polizistin an der deutsch-französischen Grenze.

Die Bundespolizei hat am Donnerstag ihre Kontrollen an der Grenze zu Frankreich, zu Luxemburg und zu Belgien intensiviert, um so Corona-Infizierte aus den Nachbarländern aufspüren und stoppen zu können. Das hat eine Sprecherin der für Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland zuständigen Bundespolizeidirektion in Koblenz am Abend der RHEINPFALZ bestätigt.

Saarland stellt Fieberthermometer

Im Saarland wurden die Bundes-Beamten demnach von den Landes-Behörden sogar mit zwei Distanz-Fieberthermometern ausgerüstet. Das war allerdings eher eine Notlösung: Eigentlich sind diese Einsatzkräfte für solche Untersuchungen gar nicht zuständig, vornehmen müssten sie stattdessen die jeweiligen Gesundheitsämter. Die sollen ab Freitag auch wieder übernehmen, sobald Bundespolizisten im Grenzgebiet jemanden angehalten haben, der infiziert sein könnte.

Weiter nur Stichproben-Kontrollen

Dass alle aus den Nachbarländern einreisenden Menschen überprüft werden, ist allerdings nicht vorgesehen: Es soll zunächst bei Stichproben-Kontrollen bleiben, die aber deutlich häufiger stattfinden als sonst.

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