Unternehmen BASF: Neue Anlage für Alkoholate in Ludwigshafen

Im Werksteil Friesenheimer Insel des BASF-Verbundstandorts Ludwigshafen stehen fünf Kugeltanks, die die Produktionsanlagen mit E
Im Werksteil Friesenheimer Insel des BASF-Verbundstandorts Ludwigshafen stehen fünf Kugeltanks, die die Produktionsanlagen mit Einsatzstoffen versorgen.

Der Chemiekonzern BASF baut in seinem Stammwerk in Ludwigshafen eine neue Anlage zur Herstellung der Alkoholate Natriummethylat und Kaliummethylat. Die Investitionssumme bewege sich im mittleren zweistelligen Millionenbereich, teilt die BASF am Mittwoch mit. Am Standort Ludwigshafen beschäftigt der Konzern rund 38.200 Menschen. Die beiden Alkoholate seien wichtig für die Herstellung von Biodiesel und Produkten in Pharmazie und Pflanzenschutz. Die neue Anlage werde mit modernster Technologie die bestehende Produktionsanlage ersetzen und solle in der zweiten Jahreshälfte 2027 in Betrieb gehen.

Vorstandsmitglied Katja Scharpwinkel, Arbeitsdirektorin der BASF SE und Leiterin des Standorts Ludwigshafen, sagte, diese Investition sei „ein weiterer Beweis, wie stark das Bekenntnis der BASF zum Standort Ludwigshafen ist“. Der Bau moderner Produktionsanlagen treibe die Transformation des Standorts voran und stärke die Wettbewerbsfähigkeit. Auf diese Weise setze die BASF ihre neue Strategie namens Winning Ways um und schaffe langfristig Wert für den Stammsitz der BASF, so Scharpwinkel.

Der Konzern ist nach eigenen Angaben ein führender Anbieter von Alkoholaten für zahlreiche Anwendungen. Alkoholate werden demnach als Katalysatoren und Ausgangsstoffe in verschiedenen Industrien eingesetzt. Weltweit zählt die BASF rund 112.000 Mitarbeitende.

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