Münchweiler / Enkenbach-Alsenborn Bahnstrecke nach Wildunfall für zwei Stunden gesperrt
Rund zwei Stunden lang war am Donnerstagmorgen die Zugstrecke durchs Alsenztal gesperrt. Auslöser war ein Wildunfall eines Triebwagens nahe des Bahnhofs Enkenbach.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 8 Uhr. Um welches Tier es sich handelte und ob es den Aufprall überlebt hat, ist nicht bekannt. Da der Zugführer auf den ersten Blick keine Schäden am Triebwagen feststellen konnte, habe er die Fahrt fortgesetzt, teilte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Im Anschluss habe er jedoch bemerkt, „dass die Treibstoffanzeige relativ schnell nach unten ging. Er hatte daher den Verdacht, dass Betriebsstoffe austreten“, so der Sprecher.
Feuerwehr findet keinen Treibstoff
Deshalb hat der Mann das Fahrzeug am Bahnhaltepunkt Münchweiler gestoppt und die Feuerwehr alarmiert. Diese kontrollierte laut dem Winnweilerer VG-Wehrleiter Christian Füllert die Strecke zwischen Münchweiler und der Kreisgrenze, ebenso die Feuerwehr-Kollegen aus Enkenbach-Alsenborn auf Kaiserslauterer Kreisgebiet. Dabei sei kein ausgelaufener Treibstoff im oder neben dem Gleisbett entdeckt worden, so Füllert.
Nach Angaben der Bundespolizei hat sich schließlich herausgestellt, dass vermutlich ein defektes oder loses Kabel des Treibstoffsensors für ein Absinken der Anzeige verantwortlich war. Der Triebwagen ist dann zur weiteren Untersuchung zurück in die Abstellanlage nach Kaiserslautern gebracht worden. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte auf Nachfrage, dass die Strecke bis gegen 10 Uhr in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt war.