Pfalz-Ticker Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz: „Es hat ein Bruch stattgefunden“

Allein in Rheinland-Pfalz meldeten bis Ende April mehr als 36.000 Betriebe bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit an.
Allein in Rheinland-Pfalz meldeten bis Ende April mehr als 36.000 Betriebe bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit an.

Die Corona-Pandemie hat zu einer „schockartigen Entwicklung“ auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt geführt. Das sagte Heidrun Schulz, Chefin der für Rheinland-Pfalz zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Auf dem Arbeitsmarkt, der in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen hatte, habe ein „Bruch“ stattgefunden, beschrieb Schulz die Dramatik. Einen Rückfall in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit befürchtet Schulz derzeit nicht.

Zugleich appellierte Schulz an die Unternehmen, auch in dieser Krise auszubilden. Es wäre „fatal“, wenn die Krise erst dann wieder ausbilden würden, wenn sich die Lage verbessere. „Die Fachkräftefrage wird mit Sicherheit wieder auf die Tagesordnung kommen“, prognostizierte die Arbeitsmarkt-Expertin.

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