Tennis Alexander Zverev scheidet beim Rasenturnier in Halle im Halbfinale aus

Heim-Finale verpasst: Alexander Zverev.
Heim-Finale verpasst: Alexander Zverev.

French-Open-Finalist Alexander Zverev hat den ersehnten Heimerfolg in der Wimbledon-Vorbereitung verpasst. Im westfälischen Halle verlor Deutschlands bester Tennisprofi am Samstag gegen den polnischen Top-Ten-Spieler Hubert Hurkacz 6:7 (2:7), 4:6 und schied im Halbfinale aus. Zverev muss damit weiter auf sein drittes Finale und seinen Premieren-Titel bei dem Rasen-Turnier warten, 2016 und 2017 hatte er sich jeweils im Halle-Endspiel geschlagen geben müssen. Hurkacz, der die Terra Wortmann Open 2022 gewann, zog dagegen erneut ins Endspiel ein. Am Montag in einer Woche beginnt das Rasen-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon.

Zverev scheiterte gegen Hurkacz letztlich an der Aufschlagstärke des Polen und an kurzen Schwächephasen. Der erste Durchgang wurde im Tiebreak entschieden. Zwar war Zverev der stabilere Spieler, im entscheidenden Moment am Ende des Satzes leistete sich die deutsche Nummer eins aber ein paar schwächere Ballwechsel. „Ich liebe es, hier zu spielen. Tennis hat mir so viel gegeben. Wenn ich dann in einem vollen Stadion in Deutschland spielen darf, dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt“, hatte Zverev nach dem hart erkämpften Erfolg im Viertelfinale gegen den Franzosen Arthur Fils gesagt.

Der Heimvorteil half ihm aber nicht für den Satzausgleich. Hurkacz steigerte sich, schlug weiter mächtig auf und leistete mehr Widerstand beim Aufschlag des Hamburgers. 17 Asse standen am Ende für den Polen in der Statistik, Zverev kam nur auf fünf. Eine Unkonzentriertheit bei der ersten und einzigen Breakchance gegen sich führte zu Zverevs Aufschlagverlust, eine Vorhand landete im Aus. Zverev konnte sich keine Breakchance mehr erarbeiten, wirkte etwas ratlos und kassierte nach 1:35 Stunden die Niederlage.

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