Eishockey Adler Mannheim kassieren nächste Heimniederlage
Spiel vier der Halbfinalserie zwischen den Adlern Mannheim und dem ERC Ingolstadt war in der ausverkauften SAP-Arena ein weiteres intensives, aber torarmes Ringen um jeden Zentimeter auf dem Eis. Und erneut mit dem besseren Ende für die Auswärtsmannschaft. Die Adler unterlagen mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0). Damit steht es im Kampf um den Einzug ins Finale der Deutschen Eishockey-Liga 2:2. Die nächste Gelegenheit zum Auswärtssieg haben die Adler am Samstag, 18 Uhr, in Ingolstadt.
Pechvogel Hüttl revanchiert sich
Es war ein Fall von „ausgerechnet“, denn ausgerechnet Leon Hüttl, der bei Spiel drei den Puck noch unglücklich ins eigene Netz abgefälscht hatte, brachte die Ingolstädter mit 1:0 (21.) in Führung, vollstreckte den eigenen Nachschuss an Arno Tiefensee vorbei. Einmal mehr in dieser Serie hatten die Mannheimer den Beginn eines Drittels verschlafen, bemängelte Verteidiger Matt Donovan nach 40 Minuten: „Wir waren nicht bereit.“ Tatsächlich taten sich die Adler aber über die gesamte Spielzeit schwer, den Puck gefährlich vor das Gästetor zu bekommen, tat sich einmal mehr in dieser Serie die Auswärtsmannschaft leichter. Im dritten Abschnitt drückten die Adler zwar, wirklich Gefährliches brachten sie aber nicht vor das Tor von Kevin Reich. Co-Trainer Marcel Goc hakte das Spiel schnell ab: „Ohne Tore kannst Du eben auch nicht gewinnen.“