Rheinland-Pfalz 2025 mehr Menschen eingebürgert
Die Anzahl der Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz ist nach Angaben des Innenministeriums gestiegen. Im vergangenen Jahr erhielten demzufolge 14.311 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren laut Ministerium 2045 Personen beziehungsweise 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den 7140 Frauen und 7171 Männern, die die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten, lebten etwas weniger als ein Drittel (32,6 Prozent) bis zu acht Jahre in Deutschland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer zum Zeitpunkt der Einbürgerung betrug rund 13 Jahre. Im Durchschnitt waren die Eingebürgerten 32 Jahre alt, meldet das Statistische Landesamt.
Gesetzesänderung macht sich bemerkbar
Zum Anstieg beigetragen haben dürften Mitte 2024 in Kraft getretene Gesetzesänderungen, die eine schnellere Einbürgerung und mehrere Staatsangehörigkeiten gleichzeitig erlaubten. Die größte Gruppe der Eingebürgerten stammt aus Syrien (3337 Personen), gefolgt von Menschen mit türkischer (1336), russischer (852), afghanischer (573) sowie rumänischer (510) Staatsangehörigkeit.
Schwickert: Viele dauerhaft angekommen
„Die steigende Zahl der Einbürgerungen zeigt, dass viele Menschen in Rheinland-Pfalz dauerhaft angekommen sind und Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft übernehmen wollen“, sagte Innenminister Achim Schwickert (CDU), zu dessen Ressort das Thema Integration inzwischen zählt. Diese brauche klare Erwartungen und Verlässlichkeit: „Wer dauerhaft in unserem Land leben möchte, muss sich einbringen, unsere Sprache lernen, uneingeschränkt unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung achten und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen“, sagte Schwickert.