Neustadt Zur Sache: Das sagen Weggefährten

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„Mit Dieter Ziegler verlieren wir einen Politiker mit Haltung und Courage, der bereit war, auch schwierige Aufgaben anzupacken“, sagt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU). Sein praktisches Wissen als gelernter Winzer habe er in seine Ämter eingebracht „und damit Wegmarken hinterlassen in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaftspolitik“. Klöckner erinnere sich gerne zurück „an unsere Begegnungen und Gespräche, geprägt von Ernsthaftigkeit, immer aber auch dem notwendigen Humor“. Dieter Ziegler sei durch und durch Rheinland-Pfälzer gewesen – handfest, pragmatisch, herzlich. „Die Nachricht über den Tod von Dieter Ziegler hat mich sehr getroffen“, sagt Christine Schneider, CDU-Landtagsabgeordnete aus Edenkoben, auf Anfrage der RHEINPFALZ. Ziegler sei Christdemokrat durch und durch gewesen und habe für seine Grundüberzeugung gestritten. Er habe die Dinge klar und deutlich ausgesprochen, wenn ihm etwas missfiel, aber er habe auch nicht mit Lob gespart, wenn es in seinen Augen gut lief. „Ich persönlich verliere mit Dieter Ziegler einen sehr klugen Ratgeber, der, immer wenn er gefragt wurde, mit Rat und Tat zur Seite stand und mich in den letzten Jahren nachhaltig unterstützt hat. Ich werde ihn vermissen“, sagt Schneider. „Dieter Ziegler war im besten Sinne des Wortes eine Respektsperson“, sagt der CDU-Kreisvorsitzende Marcus Ehrgott. Ziegler seien Werte und andere Menschen wichtig gewesen. Für die Südliche Weinstraße habe er mit Blick auf den Weinbau eine besondere Bedeutung, da in seine Amtszeit als Minister der sogenannte Glykolweinskandal fiel. Damals habe er zahlreiche Weichen gestellt, die sich dann in den 1990er-Jahren bis heute als notwendig und richtig erwiesen hätten. „Wir haben sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet“, sagt Karl Schäfer, CDU-Ortsbürgermeister von Maikammer und Nachfolger von Dieter Ziegler. Er sei sehr verlässlich gewesen und habe für seine und die Ziele und Interessen der Gemeinde klar Position bezogen. „Ich habe ihn als sehr ausgleichenden Ortsbürgermeister kennengelernt“, so Schäfer. So habe Ziegler Maikammer zwar als Grundzentrum der Verbandsgemeinde betrachtet, aber auch die Verpflichtung gegenüber St. Martin und Kirrweiler ernst genommen.

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