Königsbach RHEINPFALZ Plus Artikel Vom Musikverein Königsbach zu RPR1

Der Gewinner aus Königsbach: Julian Bormke mit seiner Urkunde
Der Gewinner aus Königsbach: Julian Bormke mit seiner Urkunde

Eine Zukunft als Moderator beim Radio: Das ist der Traum des 16-jährigen Königsbachers Julian Bormke. Den ersten Schritt hat er bereits gemacht. Im Januar war er einer der drei Sieger des RPR1-Nachwuchswettbewerbs: „An die Mikros, fertig, los!“

Das Sprechen vor Publikum ist für Julian Bormke nichts Neues: Er spielt im Musikverein von Königsbach und hat bereits des Öfteren bei Veranstaltungen die Moderation übernommen. „Das Reden vor Menschen fällt mir leicht. Das ist genau mein Ding“, erzählt der 16-Jährige mit gewissem Stolz.

Dieses Talent will er nutzen und seinem Traum von einer Laufbahn als Moderator beim Radio näherkommen. Deshalb hat er sich vergangenes Jahr beim Nachwuchswettbewerb des Radiosenders RPR1 „An die Mikros, fertig, los!“ beworben. So wurde er im Sommer nach Mannheim, in eines der Aufnahmestudios des Senders, eingeladen. Dort nahm er zusammen mit echten Radioprofis an einem Workshop teil.

Einer von drei Siegern

„Vormittags ging es erstmal darum, ein Thema zu finden und darüber zu recherchieren. Ich habe mich für künstliche Intelligenz entschieden“, berichtet Julian von seinen Erfahrungen beim Radiosender. „Nachmittags habe ich dann, nach ein paar Übungsdurchgängen, den Beitrag im Aufnahmestudio eingesprochen.“

Nachdem RPR1 alle Beiträge der 22 Teilnehmer ausgewertet hatte, wurde der Königsbacher zu einem von drei Siegern gekürt und zur Preisverleihung nach Mainz eingeladen. Dort lernte er auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kennen, die die Sieger ehrte. „Das war aufregend“, erinnert sich Julian. „Als wir auf Malu Dreyer gewartet haben, war ich schon etwas nervös, aber ich habe mich auch gefreut.“

Preisverleihung mit Ministerpräsidentin Dreyer

Das Gespräch mit der Ministerpräsidentin sei „sehr angenehm“ gewesen, wie er berichtet: „Es war toll, von einer bekannten Person, die man nur aus den Medien oder dem Schulunterricht kennt, Lob und Tipps zu erhalten.“ Dabei habe sich die Politikerin Zeit genommen, und auch Interesse am aktuellen Leben sowie an den Zukunftsplänen des Königsbachers gezeigt.

„Zurzeit mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr“, erzählt der 16-Jährige. „Danach möchte ich eine Ausbildung bei einem Radiosender oder vielleicht auch einer anderen Medienanstalt machen.“ Den vollständigen, knapp zweiminütigen Beitrag des Nachwuchsmoderators gibt es auf der Webseite des Radiosenders zu hören.

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