Handball
TSG Haßloch: Wenn das Lazarett voller ist als das Punktekonto
Die Aufgaben werden nicht leichter. Nach dem ersten doppelten Punktgewinn in der noch jungen Saison gegen Aufsteiger TV Homburg erwartet dem Handball-Drittligist TSG Haßloch mit der Auswärts-Partie beim Nachwuchs der HSG Wetzlar, der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II eine deutlich schwierigere Aufgabe. Anpfiff in Sporthalle Dutenhofen ist am Samstag, 19.30 Uhr.
Dabei kann Interimstrainer Kevin Seelos diesmal nicht auf alle Akteure zurückgreifen. Denn aktuell gehen ihm regelrecht die Spieler aus. Niklas Glindemann, Yannick Treiber, Loic Modzinski und Niklas Klein mussten wegen Fieber in den vergangenen Tagen im Training aussetzen. Die Rückkehr von Noa Zeimet nach seiner Operation verschiebt sich erneut, da er noch Probleme hat. Kapitän Florian Kern, den Fußprobleme plagen, will sich für einen Kurzeinsatz bereithalten. Unklar ist auch der Einsatz von Sebastian Wielandt, den überraschend Schulter-Probleme plagen. Weiterhin fehlen werden Julius Herbert und Luis Meier.
Gegner wollte Spiel verlegen
Nicht viel besser sieht die Situation beim Gegner aus. „Dutenhofen hat bei uns angefragt, ob wir das Spiel verlegen würden, was wir gerne aufgrund unserer Situation getan hätten. Leider hat die Stadt im Mai zu einem Nachholtermin keine Halle frei, sodass wir antreten müssen“, erklärt Seelos. „Es ist wie ein Himmelfahrtskommando“, will Seelos keine weiteren Prognosen zum Spiel abgegeben. „Es hätte nicht sein müssen, aber wir müssen das Beste aus der Situation machen“.
Trotzdem dürfte die Aufgabe gegen den bisher ungeschlagenen Gegner, der neben erfahrenen Routiniers wie Lukas Gümbel, Matthias Schwalbe, Ole Klimpke und Tizian Weimer einige Talente aus der Nachwuchsförderung aufbieten wird, ein Vielfaches schwerer sein. Gerade im Hinblick darauf, dass die Bären auch noch auswärts antreten müssen. „Unser Ziel muss es sein, mit dem vorhandenen Personal zu bestehen und zu zeigen, dass wir uns nicht von vornherein geschlagen geben“, so der Interimscoach.