Neustadt Tennisbetrieb sorgt für Bedenken

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Zu den geplanten zwei Tennisplätzen einschließlich einer Traglufthalle in Forst kommt nun noch eine Lärmschutzwand hinzu. Dem hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt.

Eine in Deidesheim ansässige Tennisakademie plant die Einrichtung zweier Tennisplätze hinter dem Sportgelände in Forst (wir berichteten). Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Lärmauswirkungen durch den Tennisbetrieb planten die Bauherren die Errichtung einer Schallschutzwand mit einer Höhe von drei Metern. Diese Wand solle umfassend bepflanzt und eingegrünt werden, sodass sie „wenig oder zumindest weniger“ zu sehen sei, wie Ortsbürgermeister Bernhard Klein (CDU) erklärte. Die Gemeinderatsmitglieder stimmte der Erweiterung des Bebauungsplans zu. Für Diskussionen sorgte dabei weniger die Lärmschutzwand und mehr die Traglufthalle, die laut Klein jedes Jahr in den Wintermonaten, also vom 30. Oktober bis 30. März des Folgejahres, aufgebaut werden soll. Bedenken wurden geäußert, dass das Dach der Halle das Landschaftsbild beeinträchtigen könne. Klein sagte dazu: „Man kann es sehen, aber wie störend es ist, ist eine ganz andere Frage.“ Ein weiteres Thema war die Forster Kindertagesstätte. Die Kita sei der „größte Betrieb in Forst und auch der größte Zuschussbetrieb“, verdeutlichte Klein. Der Kindergarten habe einen Zuschussbedarf von 1400 Euro bis 2400 Euro pro Kind jährlich. Zurzeit sei die Einrichtung gut ausgelastet mit einer Gesamtkapazität von 35 Kindern, so Klein weiter. Schließlich berichtete der Ortsbürgermeister, dass das Gemeindearchiv nach vielen Wochen des Sortierens durch Dieter Bonn und Hans Rau geordnet an das Landesarchiv Speyer übergeben werden konnte. Kürzlich sei die Holzgasse für einige Stunden gesperrt gewesen, und die Geschichte des Ortes – verpackt in knapp 60 Kartons – nach Speyer geschickt worden.

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