Neustadt Straßenbau noch im Sommer

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Die Stadt Kaiserslautern fährt ab diesem Monat mit der Sanierung maroder Straßen fort. Dabei werden auch wieder großflächig Straßendecken abgefräst und erneuert.

Mit diesem System habe die Stadt in den zurückliegenden Jahren gute Erfahrungen gemacht, betont Baudezernent Peter Kiefer. Das System werde bei größeren Flächen angewendet, die mehr als 25.000 Euro kosten. Das Abfräsen und Aufziehen einer neuen Decke sei nachhaltiger und effektiver als das Ausbessern kleiner Schlaglöcher und Risse, so Kiefer. An vielen Stellen beginnen nun die Fräsarbeiten: hauptsächlich auf stark befahren Straßen wie der Barbarossastraße in Höhe Kantstraße, der Trippstadter Straße entlang der Universität stadtauswärts, der Lauterstraße von der Kammgarn bis zum Burggraben, der Maxstraße am Rathaus oder der Mainzer Straße in Höhe Hertelsbrunnenring. Auch die Kreuzung Reichswald- und Vogelwoogstraße, die Späthstraße und die B 270 auf dem Kleeblatt werden so erneuert. Im Stadtteil Einsiedlerhof kommt die Bundesstraße vom Ortseingang bis 150 Meter vor der Jacob-Pfeiffer-Brücke dran, in Erlenbach das Steilstück der Erlenbacher Straße. Ganz erneuert werden Straßen in der Innenstadt West. Die Albertstraße wird von der Pfaff- bis zur Medicusstraße hergerichtet, die Jägerstraße von der Rudolf-Breitscheid- bis zur Moltkestraße. Zum Einsatz kommt Pflaster, denn nur so komme die Stadt in den Genuss der Förderung aus dem Projekt Soziale Stadt, erläutert Kiefer. In der Albertstraße solle es bald losgehen, Leitungen seien vorab bereits verlegt worden. Nahezu fertig ist laut Kiefer die Alex-Müller-Straße, dort stünden lediglich kleinere Restarbeiten an. Die Stadt wolle anschließend die Fliegerstraße angehen, wo zwischen der Straße Auf dem Seß und der Haspelstraße noch ein Teilstück gemacht werden müsse. Baubeginn werde aber voraussichtlich erst im kommenden Jahr sein. Weit gediehen ist nach den Worten des Beigeordneten auch die Verbindungsstraße im Industriegebiet Europahöhe zwischen der Ludwigshafener Straße und dem Monte-Mare-Freizeitbad. Es fehlten noch Beleuchtung und Leitplanken. Vorgesehen sei auch noch eine kleine Stichstraße ins Gewerbegebiet hinein. Im Rahmen des Bauprogramms wiederkehrende Beiträge wird in drei Stadtteilen weitergemacht. In Hohenecken gehe es im August in der Fontanestraße weiter, dann in der Kellereiwaldstraße, in Erfenbach mit der Carl-Jakob-Straße und in Morlautern mit dem Glockenturm, Baubeginn sei September oder Oktober. |dür

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