Haßloch RHEINPFALZ Plus Artikel „Stern-Momente“: Auch 2024 wieder Backaktion zugunsten des Kinderhospizes Sterntaler

Auch in diesem Jahr will Kirsten Rausch den Verkaufserlös persönlich im Kinderhospiz vorbeibringen.
Auch in diesem Jahr will Kirsten Rausch den Verkaufserlös persönlich im Kinderhospiz vorbeibringen.

Was mit einer spontanen Idee begann, ist seit einigen Jahren zu einer Herzensangelegenheit für Kirsten Rausch, ihre Familie und Freunde geworden. Zimtsterne backen, kaufen und genießen, um anderen Menschen ein bisschen Freude zu bereiten.

Es klingt verführerisch: Aromatischer Zimt, knackige Haselnüsse, fluffiges Eiweiß, samtige Mandeln, zarter Puderzucker, feines Marzipan und ganz viel Liebe von Kirsten Rausch. Auch in diesem Jahr schafft sie wieder „Stern-Momente“, backt wochenlang Zimtsterne, die sie im Freundes- und Familienkreis und in einem Café in Ladenburg, das Freunde betreiben, verkauft. Der Erlös geht jedes Jahr als Spende an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen.

Kirsten Rausch, die seit ein paar Jahren in Haßloch wohnt, ist gelernte Konditorin und hat zunächst einige Jahre bei der BASF und deren Feierabendhaus in Ludwigshafen gearbeitet. Seit mehr als 30 Jahren ist sie in Mannheim im Bekleidungsgeschäft Engelhorn-Sport beschäftigt. Vor einigen Jahren hatte sie die Idee, das Essensgeld, das das Unternehmen vor Weihnachten an die Mitarbeiter zahlte, zu spenden. Alle Kollegen waren dabei und Kirsten Rausch überbrachte die Spende persönlich dem Kinderhospiz Sterntaler.

„Nur“ Geld sammeln kommt nicht in Frage

Nach dem Besuch der Einrichtung mit sehr bewegenden Eindrücken überlegte Rausch, was man tun könnte, um das Kinderhospiz zu unterstützen. „Nur“ Geld zu sammeln kam für sie nicht in Frage, wie sie erzählt. So entstand die Idee, Zimtsterne zu backen, zu verkaufen – und mit den „Stern-Momenten“ ein bisschen Licht und Freude in die dunkle vorweihnachtliche Zeit zu bringen. „So kann jeder für wenig Geld etwas Gutes tun“, findet Rausch.

Etliche Kilo Zutaten hat die gelernte Konditorin auch in diesem Jahr bereits eingekauft, darunter 20 Kilogramm Puderzucker, 15 Kilogramm Nüsse und acht Kilogramm Marzipan. Zwar müssen alle Zutaten auf den Gebäcktütchen vermerkt sein, aber das genaue Rezept, die Mengen und den Herstellungsprozess lässt sich Rausch auch im Gespräch mit der RHEINPFALZ nicht entlocken. Die Nachfrage nach den „Stern-Momenten“ hat bereits vor Wochen begonnen, ebenso wie das Backen. Um die Bestellungen zu schaffen, hat sich Kirsten Rausch in diesem Jahr sogar fünf Tage Urlaub genommen. In ihrer kompletten Freizeit, am Abend nach der Arbeit und an den Wochenenden, backt sie die begehrten Leckereien. „Die Sterne werden einzeln ausgestochen, gebacken und verziert. Die Produktion mache ich alleine“, verrät Rausch.

Freunde dürfen beim Verpacken helfen

Beim Verpacken allerdings nimmt sie die angebotene Hilfe aus dem Freundeskreis gerne an. Freunde und Familie machen auch kräftig Werbung für die süße Köstlichkeit und unterstützen so das Projekt von Beginn an, freut sich Kirsten Rausch. Sie will noch viele Jahre „Stern-Momente“ zaubern, „wenn ich in wenigen Jahren in Rente gehe, habe ich viel mehr Zeit.“ Auch in diesem Jahr ist es ihr eine Herzensangelegenheit, den Erlös aus dem Verkauf der „Stern-Momente“ wieder persönlich an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen zu übergeben.

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