Direkt gefragt
Stefan Dieser von TuS Maikammers Fußballern erklärt Wechselbad
Das hat hatte allerdings weniger damit zu tun, dass er im Auswärtsspiel der Fußball-A-Klasse Rhein-Mittelhaardt beim Aufsteiger FG 08 Mutterstadt II nach der ersten Hälfte ausgewechselt wurde. Die Gastgeber gingen nämlich in der 42. Minute mit 3:1 in Führung, aber der TuS gewann noch mit 5:3.
Herr Dieser, war Maikammer vor der Pause so schlecht und nach dieser so gut wie es die Spielstatistik widergibt?
Das hat nichts mit schlecht und gut zu tun. Wir haben es uns selbst schwer gemacht und sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Im weiteren Spielverlauf wurden wir besser, haben uns reingeschmissen und wurden belohnt.
Die Mutterstadter erzielten bereits in der ersten Spielminute das 1:0. War Ihre Mannschaft da noch gedanklich in der Kabine?
Nach meiner Meinung waren wir da nicht ganz wach und noch etwas unkonzentriert. Das hat unser Gegner dann eiskalt ausgenutzt.
Mit Etienne Giraud, Viktor Morgel und Fabian Ortlieb befanden sich drei der Maikammerer Ü32-Senioren in der Anfangsformation. In der 66. Minute wurde mit Ihrem vergangenen Trainer Christian Bayer ein weiterer eingewechselt. Klappt es immer noch nicht ohne die ältere Spieler?
Wir haben einen großen Kader, in dem jeder Spieler sehr wichtig für die Mannschaft ist und jeder einzelne seinen Teil beiträgt. Die älteren Spieler sind immer noch sehr fit und bringen eine gewisse Stabilität mit. Durch ihre Erfahrung auf und neben dem Platz und deren Klasse können wir Jüngeren noch von Ihnen lernen.
Bereits jetzt ist fast sicher, dass TuS Maikammer weder mit dem Auf- noch mit dem Abstiegskampf etwas zu tun hat. Was ist in den verbleibenden elf Punktspielen dieser Saison das Ziel?
Ziel ist es, als Mannschaft aufzutreten und dass jeder für jeden arbeitet, auch wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen, und das könnten wir meiner Meinung auch schaffen, denn die Stimmung und Motivation sind top. Jeder kämpft für jeden, und wenn wir als Mannschaft weiter so auftreten und geduldig sind dann bin ich mir sicher, dass wir das auch schaffen.