Neustadt Stadtleben: „Google-Auto“ filmt aktuelle Lage

Das Google-Auto gestern in Winzingen.
Das Google-Auto gestern in Winzingen.

In Neustadt ist seit gestern das auffällige „Google-Auto“ mit einem Kameraaufbau unterwegs. Das Unternehmen will seine Straßenkarten (Google Maps) aktualisieren. Das Bildmaterial sei nicht für Google-Street-View vorgesehen und werde deshalb auch nicht veröffentlicht, heißt es von Seiten des US-Unternehmens. In einem Info-Blatt zu den Aufnahmen heißt es: „Interessenten können sich unter g.co/MapsFahrten über die aktuellen Routen informieren.“ Unter dem Link gibt es aber nur eine Information mit dem Stichwort „Street View“. Wer Probleme mit dem Verhalten von Google hat, kann sich in der Regel über eine kostenlose Telefon-Hotline 0800/7237953 bei der Beschwerdestelle „Selbstregulierung Informationswirtschaft“ informieren. Dort heißt es: „Wir kümmern uns um Widersprüche gegen eine eventuelle Veröffentlichung von Fotos, die Google nicht verpixelt hat. Im aktuellen Fall geht es aber nicht um ,Street View’, sondern tatsächlich nur um eine Bestandsaufnahme für Google Maps. Darunter fallen jetzt auch Informationen zu 30er-Zonen, für Pkw gesperrte Waldwege und ähnliche Verkehrsbeschränkungen.“ Ob die geplante Straßenkarten-Aktualisierung im Winzinger Fall gestern zielführend war, ist offen. Beispielsweise gibt es zwei Baustellen, die die Bestandsaufnahme unter Umständen verfälschen könnten: in der Richard-Wagner-Straße ist ein kleiner Abschnitt gesperrt, die Konrad-Adenauer-Straße, die als nächste angesteuert wurde, ist erst ab nächsten Mittwoch wieder frei.

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