Neustadt Stadt-Magazin: Linkspartei nominiert Bundestagskandidaten

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Die Linkspartei hat bei einer Wahlkreisversammlung in Speyer, zu der die Presse nicht eingeladen war, Max Keck (19) zum Direktkandidaten im Wahlkreis Neustadt-Speyer für die Bundestagswahl am 24. September gewählt. Keck erhielt nach Mitteilung der Partei von den Delegierten bei einer Enthaltung neun Stimmen. Sieben Stimmen entfielen auf Gegenkandidat Paul Lehr aus Speyer. Keck kommt aus Böhl-Iggelheim und steht kurz vor seinem Abitur. Als politische Schwerpunkte nennt er Friedenspolitik, Antifaschismus und Sozialpolitik. Bei der Landtagswahl 2016 hatte er als Direktkandidat im Wahlkreis Mutterstadt 2,1 Prozent der Stimmen geholt. Auf der Linken-Landesliste belegt er Position sechs. In der Gedenkstätte für NS-Opfer finden ab Sonntag wieder öffentliche Führungen statt. Die am 10. März 2013 eröffnete Gedenkstätte im Quartier Hornbach konnte in den zurückliegenden vier Jahren nahezu 5000 Besucher verzeichnen, berichtet der Vorsitzende des Fördervereins, Eberhard Dittus. Die größte Besuchergruppe stellten Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren, die meist in Klassenverbänden oder in Kleingruppen. Ältere Besucher sowie auch Familienangehörige von ehemaligen Häftlingen nutzten häufig die sonntäglichen Öffnungszeiten von 14 bis 16 Uhr. Die geführten Rundgänge am Sonntag beginnen jeweils um 14 und um 15 Uhr. Die Führungen sind kostenlos. In dieser Woche hat die Leerung der Grünabfalltonnen begonnen. Diese werden jeweils in den Monaten März bis November alle zwei Wochen geleert, in der Regel montags; die genauen Termine können dem Abfallkalender entnommen werden. Zu den Garten- und Grünabfällen zählen Materialien wie Rasenschnitt, Äste, Laub, Blumen, aber keine Bioabfälle aus der Küche. Die gebührenpflichtige Grünabfalltonne ist für all diejenigen gedacht, die diese Materialien nicht im eigenen Garten kompostieren können und denen es zu aufwendig ist, sie zur Grünabfallsammelstelle der Firma Gerst, Branchweilerhofstraße 151, zu bringen. Neustadter Haushalte können dort bis 100 Kilogramm pro Tag und Haushalt kostenlos abgeben. Kleinere Mengen können auch über die braune Tonne für Bioabfälle entsorgt werden; für größere Mengen stellt die Grünabfalltonne eine Alternative dar: Die monatliche Gebühr, die nur in den Monaten März bis November fällig wird, beträgt für die 120-Liter-Tonne fünf Euro, für die 240-Liter-Tonne sechs Euro. Die Grünabfalltonnen müssen schriftlich beim Eigenbetrieb Stadtentsorgung, Talstraße 148, angemeldet werden. Eine Beantragung per E-Mail unter abgaben@esn-nw.de ist möglich. Zurzeit sind 520 Grünabfalltonnen mit 240 Liter und 137 Tonnen mit 120 Liter Volumen angemeldet. |rhp

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