Neustadt Spielgeräte fürs Schwimmbad

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Das Deidesheimer Schwimmbad wird zur nächsten Saison eine Attraktion mehr haben. Eine neue Rutsche am Kinderbecken ist die Leihgabe der VR Bank Mittelhaardt eG, die die Stadt Deidesheim mit einer entsprechenden Vereinbarung annehmen wird. So wurde am Dienstag in der Stadtratssitzung einstimmig entschieden.

Die neue Rutsche wird die „Attraktivität des Schwimmbads steigern“, ist sich Deidesheims Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) sicher. Obwohl die Leihgabe unentgeltlich und zeitlich nicht befristet sei, könne sie aus bilanzrechtlichen Gründen nicht als Geschenk bezeichnet werden, erklärte er weiter. Die Rutsche sei „ohne Wasserzulauf“, „nicht allzu hoch“ und koste mit Einbau etwa 4000 Euro. Während die VR Bank das Objekt nach Angebotseinholung bezahle, übernehme Deidesheim die Fertigstellungs-, Aufbau-, Wartungs- und Unterhaltungskosten. Als sich Franz-Josef Ratter (Grüne) besorgt über Werbeaufdrucke an der Rutsche zeigte, wurde ihm versichert, dass nur ein kleines Emblem der VR Bank an der Rutsche angebracht werde. Außerdem verkündete Dörr erfreut, dass das Deidesheimer Schwimmbad zwei weitere Spenden erhalten hat. Die insgesamt 3000 Euro – 2000 Euro von einer Privatperson –, die der Stadtrat angenommen hat, sollen für „zwei bis drei Spielgeräte für Kleinkinder“ ausgegeben werden, erklärte der Stadtbürgermeister. Des Weiteren hat der Stadtrat insgesamt 1600 Euro für die Kindertagesstätte Vogelnest angenommen. Die VR Bank spendete 1500 Euro, eine weitere Spende von 100 Euro kam von einer Privatperson. Ratsmitglied Hans Joachim Schulze (SPD) verschönerte das Deidesheimer Stadtbild mit einer Sachspende in Höhe von 127,74 Euro in Form eines neu gepflanzten Walnussbaumes in der Maushöhle. Diese nahm der Stadtrat ebenfalls an. Ein weiteres Thema, mit dem sich die Mitglieder des Stadtrates auseinandersetzten, war das Aufstellen von Glasflaschen-Containern im nächsten Jahr. Denn nach dem Willen des Kreises Bad Dürkheim soll ab dem 1. Januar 2020 Glasmüll statt direkt im Handel oder in Plastiksäcken in Containern entsorgt werden. Die Umstellung erfolge laut Dörr, weil das Duale System Deutschland (DSD), das im Moment für die Entsorgung verantwortlich ist, Probleme mit der Verwertung und Vermarktung des Flaschenglases habe. Auf 700 bis 800 Einwohner komme ein Container-Standort erklärte Nina Lill, Bauamtsleiterin der Verbandsgemeinde Deidesheim. „Wir haben viele Winzer und Restaurants, das könnte aber auch mehr Glasmüll bedeuten“, fügte Dörr hinzu. Auf die Frage der Grünen-Fraktion, welche Kosten auf den Verbraucher zukämen, antwortete Verbandsbürgermeister Peter Lubenau, dass der Kunde das neue System beim Kauf möglicherweise mit bezahle. Allerdings kämen keine zusätzlichen Abfallentsorgungskosten hinzu. Lill ergänzte: „Bei niedrigen Sammelkosten profitiert der Verbraucher eventuell.“

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