Neustadt SCN gehen in Plauen die Spieler aus

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Plauen. Mit 9:16 (3:4, 4:4, 2:6, 0:2) musste sich Wasserball-Bundesligist SC Neustadt am Samstag beim Liga-Konkurrenten SVV Plauen geschlagen geben. Vor über 450 Zuschauern konnte der SCN nach der Hinausstellung von Kapitän Matthias Held kurz vor der Halbzeitpause und weiteren drei Platzverweisen im dritten und vierten Viertel die Ausfälle nicht mehr kompensieren.

Wegen der Sperre von Top-Torjäger Bojan Matutinovic hatte der SC Neustadt schon vor Beginn des Spiels mit einer engen Personaldecke zu kämpfen gehabt. Zudem verbüßte Trainer Janusz Gogola eine Sperre, die er sich durch das Hadern mit den Schiedsrichtern im vergangenen Spiel gegen Weiden eingefangen hatte. Er musste auf der Tribüne Platz nehmen, für ihn übernahm Ex-Kapitän Stefan Ehrenklau den Posten am Beckenrand.

Angetrieben von einer frenetischen Heimkulisse, startete Aufsteiger Plauen furios und führte zeitig 3:0. Durch Tore von Center Sinan Coskun und David Csente schloss der SCN jedoch auf. Besonders in den ersten beiden Perioden zeichnete sich zudem Torwart Michael Knelangen mit hervorragenden Paraden aus, die Neustadt im Spiel hielten. Im zweiten Viertel ging das Team von der Weinstraße durch satte Würfe von Attila Cseh, der extra aus Ungarn angereist war, sogar mit 6:5 in Führung. Bis zur Halbzeit war es eine Partie auf Augenhöhe.

In der Schlussminute des zweiten Viertels kassierte Kapitän Matthias Held allerdings seine dritte persönliche Zeitstrafe und durfte nicht mehr weiterspielen. Im folgenden Überzahlspiel gelang dem SVV Plauen der Treffer zur 8:7-Pausenführung. Mit Blick auf die gegen ihn gepfiffenen persönlichen Fehler sagte Held nach dem Spiel:

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