Neustadt Schon Ende des Jahres fertig
Es geht voran bei den Bauarbeiten an der Brunckstraße in Ludwigshafen: Laut Baudezernent Klaus Dillinger (CDU) ist der erste Abschnitt zwischen Ruthenstraße und Rottstückerweg nunmehr fertig. Ende des Jahres – und damit zwei Monate früher als geplant – soll der Verkehr wieder ungestört rollen können.
Die Brunckstraße entlang der BASF ist die Hauptverkehrsader von Norden in Richtung Stadtmitte. Dass die Strecke auf einer Länge von 1400 Metern zwischen Ruthenstraße und Friesenheimer Straße seit Ende August ausgebaut wird, hat zwei Gründe: Zum einen ist die Straße, die täglich von 44.000 Fahrzeugen befahren wird, stark sanierungsbedürftig. Zum anderen erfolgen die Arbeiten mit Blick auf den ab 2018 geplanten Hochstraßenabriss, sodass dann die Brunckstraße als Ausweichstrecke das höhere Verkehrsaufkommen gut meistern kann. Baudezernent Dillinger kann nun pünktlich zum Jahresende zwei gute Nachrichten bei diesem Projekt verkünden. Die erste Bauphase zwischen Ruthenstraße und Rottstückerweg ist wie geplant fertig geworden – ohne dass es größere Verkehrsbehinderungen gegeben habe, wie Dillinger unterstreicht. Da noch Markierungsarbeiten ausstünden und an den Ampeln gearbeitet werde, „bleibt die provisorische Parallelfahrbahn bis voraussichtlich Ende Januar in Betrieb“, sagt Dillinger. Wichtiger aber sei, dass die eigentlich bis Februar 2017 angesetzten Arbeiten schneller über die Bühne gehen könnten und die Brunckstraße schon Ende des Jahres fertig werde. Zu verdanken sei dies letztlich einer neuen Arbeitsstättenrichtlinie. Hier wird unter anderem geregelt, wie viel Platz ein Bauarbeiter haben muss (Freihaltefläche), um ungefährdet seiner Tätigkeit nachgehen zu können. Die Stadt habe wegen der neuen Vorgaben die beim Projektstart im August vorgestellte Verkehrsplanung überarbeiten müssen. Mit dem Ergebnis – nicht nur wegen der Zeitersparnis von zwei Monaten – sei er zufrieden, betont Dillinger und sagt: „Trotz des schmalen Raums, der uns für die Bauarbeiten zur Verfügung steht, ist es uns gelungen, wie ursprünglich geplant insgesamt drei Fahrspuren zur Verfügung zu stellen: zwei stadtauswärts und eine stadteinwärts.“ Man habe lediglich die Wege für Radfahrer und Fußgänger verändern müssen. Die beauftragte Baufirma arbeite weiterhin im Zweischichtbetrieb. Laut Dillinger muss zur Vorbereitung der nächsten Bauarbeiten ab Dienstag, 5., und bis Freitag, 15. Januar, der Verkehr zwischen Ammoniakstraße und der Einmündung zur Friesenheimer Straße auch stadtauswärts auf eine Fahrspur eingeschränkt werden. „Dies ist notwendig, um neben der Fahrbahn provisorische Fahrbahnflächen anzulegen, die im weiteren Verlauf zeitweise als Fuß- und Radweg und zu einem späteren Zeitpunkt für den Kraftfahrzeugverkehr genutzt werden“, erläutert der Dezernent, der in dieser Zeit daher auch Verkehrsbehinderungen erwartet. Im zweiten Bauabschnitt wird vom 18. Januar bis Ende Juni die stadteinwärts führende Fahrbahn zwischen den Einmündungen Friesenheimer Straße und Rottstückerweg hergestellt. Stadtauswärts werden dann kaum Probleme erwartet, da es bei zwei Fahrspuren bleibt. Für Radfahrer und Fußgänger gibt es einen gemeinsamen Weg auf der Seite der BASF. Von Ende Juni bis voraussichtlich Dezember wird dann im dritten und letzten Abschnitt die stadtauswärts führende Fahrbahn zwischen Rottstückerweg und Einmündung Friesenheimer Straße ausgebaut. In dieser Zeit stehen unverändert dem stadteinwärts fahrenden Verkehr eine Spur und dem Richtung Norden rollenden Verkehr zwei Spuren zur Verfügung. Allerdings ist dann der auf der Seite der BASF vorhandene Weg für Radfahrer und Fußgänger nicht mehr nutzbar. Der Rad- und Fußgängerverkehr wird laut Stadt daher ab Ende Juni auf die Seite der Kleingartenanlagen verlagert. Noch Fragen? Weitere Informationen und einen Link zur Webcam Brunckstraße gibt es unter www.ludwigshafen.de. Die Webcam ist installiert worden, damit sich Pendler immer über das dortige Verkehrsaufkommen informieren können.